© Rezept /Foto Petra Balzer

Brioche mit Frankfurter Soße (vegan)

Frankfurter Soße ist eine Kräuterspezialität aus der gleichnamigen hessischen Großstadt und ihrer Umgebung. Das erste gedruckte Rezept erschien im Frankfurter Kochbuch im Jahre 1860. Vorläufer der „Grie Soss“ sind jedoch viel älter: bereits bei den Römern gab es eine Salsa verde. Heute gibt es viele Rezepte und Zubereitungsvarianten, die sich vor allem in den weiteren Zutaten unterscheiden, lediglich die 7 Kräuter, die zu der “Frankfurter Grünen Soße” gehören sind immer die gleichen: Petersilie, Sauerampfer, Borretsch, Kerbel, Pimpinelle, Kresse und Schnittlauch. Die gewaschenen und fein geschnittenen Kräuter werden normalerweise je nach Rezept u.a. mit hart gekochten Eiern, Joghurt, Magerquark, saurer Sahne, Creme fraîche oder Mayonnaise gemischt und dann mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Senf oder Meerrettich abgeschmeckt.

Und hier die vegane Variante mit Cashewkernen und Seidentofu. Eignet sich wunderbar als Amuse Gueule zu einem Glas Prosecco , z.B. Fritz Sekt mit feiner Perlage, frisch und lecker und sehr schön zu trinken.

Zutaten
Brioche (6 Stück)
100ml lauwarmes Wasser (nicht über 38°C)
1Tl Bio-Trockenhefe
180g Weizenmehl Type 405
100g Dinkelmehl Type 1050
1Tl Salz
1gehäuften El Ei-Ersatz  oder Sojamehl
2El Ahornsirup
80g Alsanbutter

Die Hefe im warmen Wasser auflösen. Mehle, Salz und Ei-Ersatz in einer Schüssel mischen. Ahornsirup und Alsan dazugeben. Den Teig mit dem Wasser und der Hefe 5 Minuten glatt kneten.
An einem warmen Ort oder bei 40° im Backofen 30 Minuten gehen lassen.
Den Teig nochmals durchkneten. Dabei immer wieder falten und ausrollen. Schließlich den ausgerollten Teig in 6 gleiche Teile schneiden oder einen großen Laib formen. Auf dem Blech nochmals 15 Minuten gehen lassen. Den Teig mit etwas Wasser befeuchten und bei 175 Grad im Ofen bei  Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten  backen. Die Brioches sind fertig, wenn sie goldbraun knuspern.

 
Zutaten
Frankfurter Soße mit Cashewkernen und Seidentofu
ca. 50g Cashewkerne in Wasser einweichen (min. 2 Stunden)
100g Seidentofu
3 El Olivenöl
Kräuter für die Frankfurter Soße
Salz, Pfeffer, je nach Geschmack etwas Chili

Das Wasser der eingelegten Cashwekerne abgießen. Mit den anderen Zutaten in eine Schüssel  geben und mit dem Zauberstab pürieren.  Mit Salz, Pfeffer (evtl. Chili) abschmecken und in einen Einwegspritzbeutel füllen.  Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank  legen.

Fertigstellung
Die Brioche in Würfel mit ca. 2-3 cm Kantenlänge schneiden. Die  Frankfurter Soße mit dem Spritzbeutel in eine 60 ml fassende Spritze  füllen. Die Würfel der Brioche in kleinen Portionen in einer Pfanne von allen Seiten leicht anrösten, bis die gewünschte Bräunung erreicht ist. Die  Würfel aus der Pfanne nehmen und von einer Seite mit der Spritze mit der  Soße füllen.

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Frühlingsrezept

Passend zum Frühlingsbeginn gibt es jetzt auf froschblog.de ein leichtes Rezept, das geschmacklich auf die kommende Jahreszeit einstimmt:  Einfach und fein ist diese Spinattarte.

(c) Petra Balzer

Happy Vegan Burger

Lust auf Burger? Mit  gebackenen Buns, also Burger-Brötchen und schmackhaften Belägen, z.B. als „Tiroler“ mit Krautsalat und Walnüssen oder mit BBQ-Sauce und Röstzwiebeln als „Wilder Westen“? Hier zwei Varianten mit Antipasti oder mit Tempeh und BBQ.

Zutaten für ca. 12 Burger-Brötchen (Buns)
Achtung: der Teig muss 48 Stunden gehen

350 g Weizenmehl, Typ 550
30 g Rohrohrzucker
1 1/2 Tl Salz
10 g Hefe
200 ml Sojamilch
30 ml Olivenöl
1 Tl Sojamehl, mit 2 Tl Wasser gemischt

Zubereitung
Das Mehl in einer Schüssel mit dem Rohrohrzucker, Salz und der Hefe mischen. Die Sojamilch mit dem Olivenöl verquirlen, dazugeben und am Besten mit der Küchenmaschine oder dem Rührgerät 5-10 Minuten kräftig durchkneten. Es sollte ein weicher geschmeidiger Teig sein, der etwas zu feucht ist, um ihn mit der Hand zu kneten.

Den Teig zu einer Kugel formen, etwas bemehlen und in der Schüssel abgedeckt mit einem Handtuch zunächst 48 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.

Dann den Teig auf die Arbeitsplatte geben und mit leicht bemehlten Händen kräftig durchkneten. Auf der Arbeitsplatte den Teig ausrollen bis er noch etwas 1 cm dick ist. Nun Kreise ausstechen, etwas mit den Handflächen rollen. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen  die Oberseite leicht flach drücken. Nochmals mit einem Handtuch bedeckt an einem warmen Ort ca. 2,5 Stunden gehen lassen.

Im Backofen bei ca. 190 °C Ober- und Unterhitze ohne Vorheizen ca. 18 Minuten backen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad.  Mit einem feuchten Tuch bedecken, damit die  Buns soft bleiben. Abkühlen lassen oder noch warm aufschneiden, belegen und genießen!

 

Burger Don Corleone mit Antipasti 

Zutaten für 4 Portionen

500 g fester Tofu
1 g rote Paprika
1 g Zwiebel
1 Aubergine in Streifen geschnitten
2 Zucchini in Streifen geschnitten
6 TL Kräuterpesto
1/2 TL Salz
Pfeffer nach Geschmack

 

Zubereitung
Öl bei mittlerer Hitze in einer großen Bratpfanne erhitzen. Tofu mit der Gabel zerkleinern, hinzufügen und  15 Minuten gut anbraten.  Dann das Gemüse hinzufügen und ca. 5 Minuten braten, bis das Gemüse weich ist.

Salz und Pfeffer dazugeben und bei schwacher Hitze weiter kochen, bis die Mischung durch und durch erhitzt ist. Evtl. etwas Wasser hinzufügen, falls die Mischung noch zu trocken ist.
Pesto auf die beiden Unterseiten der leicht getoasteten Buns streichen, Gemüse verteilen.

 

Burger Asia mit Coleslaw

Zutaten für 4 Portionen
400 g Tempeh
3 El Sojasoße oder Teriayaki
2 El Rapsöl

Für die Füllung (Coleslaw)
1 Zwiebel
1 rote und
1 gelbe Paprikaschote
2 Möhren
350 g Spitzkohl

6 TL BBQ-Soße
1/2 TL Salz
Pfeffer, Kreuzkümmel  nach Geschmack

50 ml Apfelessig
3 El Zucker
1 Tl Salz

 

Zubereitung
Tempeh in dünne Streifen schneiden. mit Sojasoße und Rapsöl min. 30 Minuten marinieren.
Danach aus der Marinade holen, abtropfen lassen und für ca. 2 Minuten in der Pfanne anbraten.

Gemüse (Paprika, Kohl, Zwiebel, Möhren) in 4 cm dünne Streifen schneiden.

2 El Zucker mit 1 Tl Salz vermischen und über das Gemüse geben, einkneten und min. 10 Minuten einwirken lassen.

Währenddessen Apfelessig mit 1 Tl Zucker aufkochen und dann abkühlen lassen.

Coleslaw mit kaltem Wasser abspülen und ausdrücken. Mit Essig marinieren.

BBQ-Soße auf die beiden Unterseiten der leicht getoasteten Buns streichen, Gemüse und Tempel drauf verteilen.

 

Rezept für selbtgemachte BBQ-Soße

200g Tomatenmark (aus 100% Tomaten)
¾ Tasse Wasser
2 Esslöffel roher, ungefilterter Apfelessig
2 Esslöffel Agavendicksaft
½ Teelöffel Kristall- oder Meersalz
2 Tl Hickory-Flüssigrauch-Extrakt
2 Prisen Chiliflocken
2 Prisen geräuchertes Paprikapulver
nach Belieben etwas Knoblauch und/oder Chili

Zubereitung:

Geben Sie alle Zutaten (außer Agavendicksaft) in einen mittelgroßen Kochtopf und unter Rühren zum Kochen bringen. Topf verschließen und  den Ketchup bei niedriger Hitze und unter gelegentlichem Umrühren für 20 Minuten köcheln lassen. Erst gegen Ende wird der Agavendicksaft hinzugegeben.

Nach dem Abkühlen können Sie die BBQ-Soße problemlos in einem geschlossenen Gefäss im Kühlschrank lagern. Gutes Gelingen!

 

Jetzt auch im Buchhandel: „33 Vegane Tapas„, Petra Balzer
Köstliche Kleinigkeiten für jede Gelegenheit

Grüne Datingbörsen

Suche Grünen Mann fürs Leben

Einsame Herzen treibt oft eine der größten Sehnsüchte um: die Liebe. Finde ich im neuen Jahr endlich meinen Traumpartner? Wo aber findet man einen grünen und vegan lebenden Mann? Ein grünes Männchen namens Kermit, das wäre ja noch einfach. Aber einen echten Mann, der aus Liebe zum Planeten den Müll trennt oder es einfach nur für die Partnerin tut. Wo gibt es Mr. Right, der bei Kerzenschein veganen Champagner schlürft oder die neuesten RAW-Rezepte ausprobiert? Das ist nicht einfach. Dabei kann es ja Spaß machen, gemeinsam CO2 zu sparen. Und auch Kuscheln ist gut für die Energiebilanz, besonders jetzt in der kalten Winterzeit. Wo also verstecken sich die grünen Männer? Im Bio-Supermarkt schon mal nicht. Dort tummeln sich zu viele stolze Jungväter mit vorgeschnallten Babys. In vegetarischen Restaurants sind zu viele Lila-Träger und beim Yogakurs zu viele Erleuchtete und beim gemeinsamen Pflanzen von Setzlingen zu viele Mücken. Vielleicht hilft ja das World Wide Web. In den USA gibt es bereits seit Jahren Internet-Börsen für Green Dating, wo Weltverbesserer, LOHAS und Müslis chatten und flirten. Offen sollen diese Singles sein, engagiert für Umwelt- und Tierschutz, sensibel für die Erde und – trotzdem sexy. Das versprechen Partnerbörsen wie Green Passion oder auch Gleichklang. Alle diese haben sich auf die Beziehungsanbahnung von Gutmenschen spezialisiert. Da lächeln sich fröhliche Pärchen vor grünen Wäldern und Wiesen an. Dabei beginnt die Vorauswahl genauso klassisch und nach äußeren Merkmalen wie bei herkömmlichen Börsen auch. Nur die Essgewohnheiten werden genauer klassifiziert und die Öko-Einstellung wird mit abgefragt. Vom Eco Warrior, Klima-Aktivisten oder Veganer – hier soll jeder sein Soulmate finden. Besucher können z.B. auf lovepeace.ch von Greenpeace nicht nur ökologisch balzen, sondern mit Gleichgesinnten Aktionen initiieren oder Initiativen gründen. „Dusch die Hälfte“ zum Beispiel. Oder: „Selber kochen für die CO²-Bilanz“. Wer will, kann auch einer der vielen Gruppen beitreten: „Vegetarier leben länger“ oder „Die Welt gehört Dir nicht“. Die Website befindet sich zurzeit aber im Wartungsmodus. Mmh – die Liebe ist zwar nachhaltig, aber finden muss man sie schon erst einmal. Vielleicht ist ein veganer Kochkurs oder die Teilnahme an einer Kreuzfahrt für Veganer doch erfolgsversprechender – zumindest kann man potentielle Anwärter schon mal in natura begutachten.

Guggenheimmuseum in Bilbao

Bilbao – die quirlige Stadt

Die grünen Berge und das wildschäumende baskische Meer haben uns Basken so gemacht.
Miguel de Unamuno, baskischer Philosoph und Dichter

Bilbao hat mehr zu bieten als man denkt. Kunst, Natur, Industrie und aufgeschlossene Menschen, all das zeichnet Bilbao aus. Kulinarische vegane Genüsse inklusive. Die quirlige Stadt ist seit geraumer Zentrum das Zentrum für Kultur und Politik im Baskenland. Das Guggenheim-Museum ist legendär, die baskische Küche auch. In Bilbao kann man für Geist und Körper viel Gutes tun.

Bilbao kommt anders daher als man sich eine spanische Stadt vorstellt. Als eine der Metropolen des Baskenlands strahlt sie ein besonderes Flair aus. Das liegt wahrscheinlich an der Lage von Bilbao. Zum einen liegt es in Nordspanien und entspricht schon damit nicht den gängigen Spanien-Klischees undzum anderen liegt es an der Flußmündung des Ria del Nervión, was Bilbao ermöglichte, viele Jahrhunderte einen florierenden Seehafen zu betreiben.

Mächtig, rostig, schwer

Eisengewinnung und -verarbeitung waren lukrative Industriezweige. Industrien wie Werftbau oder Raffinerien kamen kamen hinzu. Und Handel. Bilbao war zwar reich aber nicht schön. Ende der 80er Jahre kam die Industriekrise, aus der aber etwas Neues hervorging. Das Guggenheim Museum ist heute ein Touristenmagnet. Eigenwillig und einzigartig wurde es vom kanadischen Stararchitekten und Designer Frank O. Gehry entworfen und gebaut.  Zwischen 850.000 und 1 Millionen Besucher zieht das Guggenheim Museum jedes Jahr an. Zurzeit begeistern zum Bespiel die Ausstellung von Andy Warhols Werk „Shadows“ oder Richard Serras „rostige Kunst.

 

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Aber ein Guggenheim-Museum macht nicht alleine den Reiz aus. Bilbao wurde nicht nur begrünt, sondern erhielt eine moderne U-Bahn und neue Brücken. Namhafte Architekten und Designer wurden beauftragt. So stammt die Planung der U-Bahn vom britischen Stararchitekten Norman Forster. Oder die Zubizuri Fußgänger-Brücke von dem Spanier Santiago Calatrava. Jetzt ist Bilbao ohne Einschränkung einen Städte-Trip wert. Auch Philipp Strack hat sich verewigt. Der ehemalige Weinspeicher Azkuna Zentroa wurde 2010 von Starck redesignt zum Zweck des kulturellen Nutzens, als auch für diverse indoor Wellness / Sport Aktivitäten. Es gibt eine große Bibliothek als auch ein Kino im Gebäude.

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Die schöne Altstadt von Bilbao mit ihren „Sieben Straßen“ (Siete Calles) liegt am rechten Ufer des Ria. Sie sind Namensgeber für den Bezirk der Altstadt. Natürlich ist dieser größer als sieben Straßen. Hier findet man moderne und traditionelle Geschäfte, Läden von internationalen Modeketten, Restaurants und Bars. Oder einen kleinen Laden, in dem schon seit über 100 Jahren die berühmten Baskenmützen verkauft werden.

Gastronomie als Kunst

Gut zu essen, gehört in Bilbao zur Lebenskunst. Das betrifft auch die Gastronomie. In Bilbao gibt es außergewöhnlich viele gute Restaurants. Die jungen baskischen Köche, darunter auch zwei Sterneköche, setzen auf regionale Spezialitäten. In Bilbao kann man traditionell oder ausgefallen bis gewagt speisen. Für viele Feinschmecker ist das alleine schon ein Grund, Bilbao einen Besuch abzustatten. Und auch Veganer können vorzüglich in Bilbao essen gehen. Im Restaurant Porrue  ist die Variation von Zwiebel ein Gedicht. Und in der Pintxos-Bar Pikata Urbanburger gibt es vegane Burger. Der vegane Burger mit Süßkartoffel, Feldsalat und karamellisierten Zwiebeln ist einfach nur lecker!

Shopping 

Jeden Sonntag findet unter und vor den Säulenreihen der Plaza Nueva ein lebendiger Straßenmarkt statt, der als beliebte Tauschbörse für Sammelbilder und Briefmarken fungiert. Auch Bücher und Pflanzen kann man dort gut kaufen. Ebenfalls sonntags wird in Bouleta ein Straßenmarkt veranstaltet, auf dem alle Arten von Waren, Musik, Kleidung und Schuhe angeboten werden. Und vor oder nach dem Bummeln kehrt man in einer der zahlreichen Pintxos-Bar ein bzw. lässt sich unter den Arkaden den Wein schmecken.

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Unterkunft

Die Airbnb-Perle
Nomem est omen: 7th Heaven – so heißt die kleine Wohnung von Ibon im Zentrum Bilbaos hat einen himmlischen Ausblick!  Einziges Manko. Den siebten Himmel muss man sich erklimmen. Es gibt keinen Aufzug. Übernachtung 95€

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Hotel Barceló Hotel
Nicht weit vom Guggenheim Museum befindet sich das Hotel Barceló Nervion  Das Frühstücksbüffet ist nicht günstig (15€ pro Person) aber sehr vielseitig, u.a. mit Sojaprodukten und sehr viel Obst und Gemüse. Übernachtung ca. 70€.

 

Essen
Bohmeian Lane
Neue Zeiten! In der Straße der alten Fleischerei befindet sich jetzt die vegane Bäckerei Bohmeian Lane C/Carniceria Vieja 3, Casco Viejo, Bilbao

 

Restaurant Porrue
Aufmerksamer Service, beste Küche und der Koch geht auf spezielle Wünsche ein. Ein kulinarisches Erlebnis! 500m vom Guggenheim Museum entfernt.
Alameda Recalde, 4 Bilbao
Tel. 94 423 13 13
Tischreservierung: reservas@porrue.com

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Pikata Urbanburger
Jung und alt treffen sich mittags zum Aperitif im Pikata und essen Pintxos, die reichhaltig auf der Theke platziert waren, allerdings mit sehr kleinem veganem Angebot. Der vegane Burger mit Pommes war sehr schmackhaft
‪Calle Henao 12, Bilbao, España

Pikata Urbanburger, Bilbao

(c) Simon Vollmeyer

Attilas Gemüselasagne mit Tomatensauce und Mandelcreme

Das Rezept von Attila Hildmann ist denkbar einfach. Die Gemüselasagne ist auch gut zum mitnehmen.

AH! Du hast hier vier Komponenten: Du brätst das Gemüse an, machst eine schnelle Tomatensauce, bereitest die Mandelcreme zu und schichtest die Platten. Es liest sich kompliziert, aber es ist ein überschaubares Rezept.

GEMÜSELASAGNE MIT TOMATENSAUCE UND MANDELCREME

ZUTATEN für 2 Personen

1 Aubergine (brutto ca. 200 g) 1 Zucchini (brutto 160 g)
1⁄2 rote Paprikaschote
(brutto ca. 120 g)

1 rote Zwiebel
3 EL Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle 6 Lasagneplatten

Für die Tomatensauce

1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
600 g Tomaten
3 EL Olivenöl
1 TL getrockneter Oregano
40 g Tomatenmark
1⁄2 EL Agavendicksaft
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle 1 Bund Basilikum
Für die Mandelcreme
50 g weißes Mandelmus Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

ZUBEREITUNG ca. 35 Minuten plus 60 Minuten Backzeit
Aubergine, Zucchini und Paprika waschen. Die Aubergine in Scheiben und die Scheiben in Viertel schneiden. Die Zucchini längs halbieren und die Hälften in Scheiben schneiden. Die Paprika entkernen und in 1 cm lange Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen, vierteln und in grobe Stücke schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin bei mittlerer bis starker Hitze ca. 5 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Backofen auf 220 °C Ober­/Unterhitze (200 °C Um­ luft) vorheizen.

Für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauch schälen und beides fein hacken. Die Tomaten waschen und in kleine Stücke schneiden. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln darin ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, dann den Knoblauch dazugeben und weitere 2 Minuten braten. Tomaten und Oregano dazu­ geben und 4 Minuten kochen. Anschließend Tomaten- mark und Agavendicksaft dazugeben, gut umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Basilikum waschen, die Blättchen abzupfen, grob hacken und vorsichtig unter die Sauce heben.

Für die Mandelcreme das Mandelmus mit 40 ml Wasser vermengen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas Tomatensauce in eine kleine Auflaufform geben, 2 Nudelplatten darauflegen, dann Gemüse darauf ver­ teilen und danach etwas Sauce. Wieder 2 Platten auf­ legen und den ganzen Vorgang zweimal wiederholen. Mit Alufolie abdecken und 50 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, die Mandelcreme gleichmäßig auf der Lasagne verteilen und ca. 10 Minuten weiterbacken, bis die Mandelcreme leicht Farbe annimmt. Etwas abkühlen lassen und servieren.

In „Vegan To Go“ gibt es Rezepte für leckere und schnell zubereitete Gerichte, die sich auch fürs Büro und für unterwegs eignen.

Attila Hildmann: Vegan to Go Becker Joest Volk Verlag