©Wolfgang Schardt

Avocado-Melonen-Verrine

Ein applausverdächtiges Rezept mit dem man sich selbst und Gäste verwöhnen kann.

Zutaten

Ergibt 6 Stück

1 große, saftige Biozitrone
1⁄2 Charentais-Melone
3 reife Avocados
1 Stück Salatgurke (ca. 10 cm) 1 rote Zwiebel

3–4 Stängel Koriander
4 EL natives Olivenöl extra Meersalz
Cayennepfeffer
2 EL Alfalfasprossen

1 Die Zitrone heiß abspülen, trocken reiben, dann die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Die Melone entkernen, schälen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Dann mit 1 Esslöffel Zitronensaft beträufeln.

2 Die Avocados halbieren, den Kern herauslösen und die Früchte schälen. Das Fruchtfleisch einer Avocado in kleine Würfel schneiden, in eine Schale geben und mit 2 Esslöffeln Zitronensaft beträufeln. Die Gurke waschen, der Länge nach halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Den Koriander waschen und trocken schütteln. Blätter von den Stängeln zupfen, 6 Korianderblätter beiseitelegen, die restlichen Blätter fein hacken. Gurkenwürfel, Zwiebeln, den fein gehackten Koriander und 2 Esslöffel Olivenöl unter die Avocadowürfel mischen und mit Meersalz und Cayennepfeffer würzen. 3 RestlicheAvocadosmitdemZitronenabrieb, 2 Esslöffeln Zitronensaft und dem restlichen Olivenöl pürieren und mit Meersalz und Cayennepfeffer würzen.

4 Abwechselnd Melonenwürfel, Avocadopüree und Avocado­ Gurken­Würfel in kleine Gläser à ca. 160 ml schichten. Die Sprossen auf einem Sieb kalt abbrausen und sorgfältig abtropfen lassen. Die Sprossen auf den Verrinen verteilen und mit den beiseitegelegten Korianderblättern garnieren.

aus

Party- und Fingerfood – Deftig vegetarisch

Becker Joest Volk Verlag
von Anne-Katrin Weber (Autor), Wolfgang Schardt (Fotos) 

Neben all den Ideen für Leckereien für die Tafelrunde gibt es auch jede Menge handfester und erprobter Tipps. Wohlfühlen heißt bei diesem Buch die Devise – und das gilt gleichermaßen für die Gäste und die Gastgeberin oder den Gastgeber.

 

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Gestempelt und gedruckt

Grafische Muster mit Hilfe von Gemüse kennt man meist aus der Kindergartenzeiten, in denen zum Muttertag mit Kartoffelstempel kreativ gearbeitet wurde. Welche faszinierenden Muster Paprika und Mais hinterlassen, zeigen  Blair Wilson und Lynn Hunter vom Textile Arts Center. Die beiden suchen noch bis zum 23.4.2014 via Crowdfunding, Unterstützer für ihr halbjährliches Magazin TAC, das sehr ansprechend gestaltet ist.
TAC Magazine

 

Das benötigen Sie:

• ungebleichten Musselin,

• Gemüse (z.B. Mais, Paprika, Sellerie und Karotten),

• Messer,

• Stoff-Farbe,
Anmerkung: Textilfarben können Cochenille oder Indigo – beides tierische Bestandteile – sowie Knochenkohle oder tierische Bindemittel enthalten. Farben von ökoNORMLivos Pflanzenfarben oder  wfk-farben sind lt. Hersteller frei von tierischen Produkten.

• Farbwalzen oder Pinsel
Sie können das Gemüse auch direkt in die Farbe drücken

Und so geht´s
1. Schneiden Sie das Gemüse
Je mehr Sorten, desto unterschiedlichere Formen entstehen. Besonders hübsch: z.B. Mais als Walzmuster

 

 

2. Mixen Sie Ihre Farben. Verwenden Sie alte Joghurtbecher, um die Farbpalette zu erstellen.

 

3. Tragen Sie die  Farbe auf. Mit Pinsel,  mit einer Bürste oder durch einfaches Eintauchen.
Tipp: Experimentieren Sie mit verschiedenen Farben auf dem gleichen Stempel.

 

4. Legen Sie los!
Tipp: Testen Sie auf Stoffresten die unterschiedlichen Muster, Farben und Stempel.

5. Die Farbe muss vollständig trocken.

Und nun kann´s losgehen mit dem Nähen!