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Schöne „Cola“-boration

Dieser Stuhl wird aus 111 recycelten Coca Cola-Plastikflaschen hergestellt und zeigt, dass der Verzehr des süßen Gesöffs zu etwas gut sein kann.  Der Grundgedanke des  „111 Navy Chair“ von Emeco ist das Recycling: Jeder 111 Navy Stuhl von Emeco besteht aus etwa 111 recycelten Cola-Flaschen, daher auch der Name. Neben 60% recycelten PET-Flaschen finden sich in dem Navy Stuhl weitere Materialien wie Fiberglas, das für zusätzliche Stabilität sorgt.

Der 111 Navy Stuhl ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Emeco und der Coca-Cola Company. Beide Unternehmen haben ihre klassischen Produkte, den Navy Chair auf der einen, die PET-Flasche auf der anderen Seite, zu diesem neuartigen Stuhl kombiniert.

Recycling muss keine bloße Resteverwertung sein. Dieses Objekt zeigt,  dass aus gebrauchten Materialien neue Produkte entstehen können, die sowohl in Qualität als auch im Design der Konkurrenz in Nichts nachstehen.

Emeco und Coca-Cola wollen mit ihrer Zusammenarbeit das Recycling unterstützen. Beide Unternehmen peilen an, jährlich drei Millionen Plastikflaschen für die Produktion des 111 Navy Chair zu nutzen.

vanilla bean

Lust auf vegan/vegetarisch essen gehen?


Die neue Restaurantfinder-App „vanilla bean“ weiß, wo es lang geht.

Sportlich aktiv, umweltbewusst, nachhaltig und Spaß dabei: Vegane/ vegetarische Ernährung ist Teil eines umfassenden Trends. Es ist allerdings nicht leicht, schnell und zuverlässig Lokale mit attraktivem Speisenangebot auf pflanzlicher Basis zu finden.
Die kostenlose App vanilla bean ist der erste nachhaltige Restaurantführer für iPhone, Android und das mobile Web – mit den meisten veganen Restaurants in Deutschland und Österreich.

Saisonal, regional, raw, lactose- und glutenfrei oder bio? vanilla bean schaut bei über tausend Restaurants in Deutschland und Österreich auf nachhaltige Kriterien und zeigt z.B. das Speisenangebot der Lokale für Menschen mit Lebensmittelun-verträglichkeiten. Durch den Fokus auf pflanzliche Küche und Hinweise auf regionale Zutaten hilft die App umweltbewusster essen zu gehen. Dabei richtet sich vanilla bean grundsätzlich an alle, die sich bewusst und lecker ernähren wollen – egal, ob Veganer, Vegetarier oder Flexitarier.

Nutzer von vanilla bean können Bewertungen, Restaurant- und Speisekarten-Bilder hinzufügen oder neu gefundene Restaurants über Facebook teilen. Neben der aktiven Suche in Stadt oder Umgebung der Wahl, ist es auch ganz einfach möglich, über den eigenen Standort Lokale in der Nähe zu entdecken. Beschreibungen, Routenfunktion, Öffnungszeiten und weitere Infos beantworten alle wichtigen Fragen. Und damit die Inhalte immer top-aktuell und zuverlässig bleiben, werden sie regelmäßig geprüft.

vanilla bean entwickelt sich auch im Anwendungsmodus immer weiter: Regelmäßige technische Updates garantieren die besten Suchergebnisse. Und wer mithelfen möchte weitere Restaurants in vanilla bean aufzunehmen, kann sich über helden@vanilla-bean.de direkt mit dem Team in Verbindung setzen.

vanilla bean ist ab sofort im Google Play Store und in Apples App Store kostenlos verfügbar. Für Nutzer anderer mobiler Plattformen ist vanilla bean über die mobile Webseite www.vanilla-bean.de/webapp erreichbar.

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Vegan geniessen in Paris

Nach Paris reisen und être véganiste? Mais oui. Zugegeben, es gehört noch nicht wirklich für die Franzosen zusammen. Dennoch ist ein kulinarischer Wochendtrip a lá vegan möglich. Trés chic ist es mittlerweile, stilvoll Öko zu sein. Vélibobos heißen diese Menschen,was ungefähr so viel bedeutet wie „Rad fahrende Kreative, Szene-People und Intellektuelle mit guten Jobs und dicken Gehältern. Mit vegan leben hat das noch nicht viel zu tun und mir wurde prophezeit, dass ich als Veganerin in Paris schwer haben würde. Im Gegenteil, ich hatte intensive Geschmackserlebnisse im Chez Michel und arabische Gaumenfreuden im „La Boisonnerie“. Getoppt wurden beide durch die erstklassige Küche im Gentle Gourmet Café.

Der Name des Restaurants „La Boisonnerie“ ist angelehnt an den Fischladen «Poissonnerie », der sich hier früher befand. „Boissonerie“ bedeutet dann soviel wie Trinkladen und bezieht sich auf die gute Weinauswahl. Junges Restaurant mit ungezwungener Atmosphäre mitten in St. Germain. 69 rue de Seine, 75006 Paris.

Im Chez Michel, 10 Rue de Belzunce, 75010 Paris wurde mir auf Nachfrage ein veganes Gericht kredenzt, von dessen würziger Komposition ich heute noch schwärme. Fenchel mit Minze und Bergamotte, serviert in einem kleinen gußeisernen Pfännchen.
Bergamotte kannte ich bis dahin nur als Aroma für Duftöle. Und für den Einsatz ihrer Essenz wird sie auch vor allem eingesetzt oder für die Parfümherstellung. Aber sie wird auch als Lebensmittel verwendet. Die Frucht selbst ist so groß wie eine Orange, jedoch gelb. Sie hat wenig, zumeist grünliches Fruchtfleisch und eine dicke weiße Schicht unter der Schale. Das Fruchtfleisch ist in zahlreiche Segmente unterteilt, es hat einen sehr sauren und leicht bitteren Geschmack und zumeist keine Kerne. Ihr Duft ist frisch, klar und spritzig.

400 g Fenchel
1 El Alsan-Butter
1 Tl Koriander
100 ml Weißwein
1 Tl Olivenöl
3 Stängel Minze
1 Tl Agavendicksaft
50 ml Soyasahne
½ Tl Harissa
½ Tropfen Aroma (Bergamotte – Essenz)
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Fenchel waschen, braune und harte Stücke entfernen, in grobe Würfel schneiden. Butter schmelzen, Fenchel darin andünsten, mit Wein ablöschen, etwas Wasser, Salz dazu, aufkochen, Deckel drauf, bei geringer Hitze fertig dünsten. Den bissfest gegarten Fenchel mit einem Schaumlöffel aus dem Sud heben, beiseite stellen. Sahne zum Sud geben, bei großer Hitze reduzierend kochen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Fenchel unter die Soße mengen. Mit gehacktem Fenchelgrün und Bergamotte beduften. Das Gericht mit Fenchelgrün bestreut servieren.

Weitere Tipps
Restaurant Gentle Gourmet Café, bestens gelegen in der Nähe der Bastille, 24 Boulevard de la Bastille, 75012 Paris.
Frühstück gibt es in der veganen Oase Gentle Gourmet Bed & Breakfast  und Tolle Cupcakes gibt es bei Vegan Folie´s.

Vegan Folies