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Empanadillas
© Rezept /Foto Petra Balzer

Tapas vegan

Diese kleinen Köstlichkeiten, die in Spanien gerne zu einem Sherry, einem Tinto oder einer Cerveza gereicht werden, stillen einzeln den kleinen Hunger und kombiniert oder als große Portion können sie auch eine ganze Mahlzeit ersetzen. Zwei der beliebstesten Tapas sind Empanadillas, mit  Tomate und Tunfisch gefüllte Teigtaschen und Buñuelos, ausgebackene Kugeln mit Stockfisch. Und hier die veganen Varianten:

Zutaten Empanadillas für 20 Stück

Zutaten für den Teig

100 ml Weißwein
100 ml Wasser
50 g Alsan-Butter
300 g Mehl
1 TL Salz
Mehl zum Ausrollen

oder 1 Pck. Blätterteig oder Yufkateig kaufen

Für die Füllung: 
1 Zehe Knoblauch
1 Dose gestückelte Tomaten
1 Zwiebel
1 Bd Petersilie
1 Knoblauchzehe
Paprikapulver, Salz
Etwa 0,5 Liter Olivenöl zum Ausbacken

Zubereitung
1. Den Weißwein, das Wasser, die Butter und das Salz in einen Topf geben und erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Mischung sollte nicht kochen. Dann vom Herd nehmen und das Mehl dazugeben. Mit einen Kochlöffel sofort kräftig rühren, damit sich keine Mehlklumpen bilden. Zu einem geschmeidigen Teig verkneten und gut eine Stunde zugedeckt ruhen lassen.

2. Das Olivenöl in einen kleinen Topf geben. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Im Olivenöl glasig dünsten. Den Knoblauch schälen, ebenfalls fein würfeln und kurz mitbraten.

3. Die Tomaten dazugeben. Einköcheln lassen. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte mit dem Nudelholz etwa 0,3 cm dünn ausrollen. Mit einem Glas Kreise von ca. 8 – 10 cm Durchmesser ausstechen, diese mit der mehligen Seite nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Teigreste wieder verkneten und erneut ausrollen. Wieder Kreise ausstechen. So fortfahren, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Insgesamt sollten es etwa 20 – 25 Kreise werden.

5. Jeweils etwa 1 EL der Füllung in die Mitte eines Teigkreises geben, zusammenklappen und die Ränder mit einer kleinen Gabel gut zusammendrücken.

6. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Der Rand sollte etwa 1 cm hoch mit Öl bedeckt sein. Mit einem kleinen Teigstückchen testen, ob das Öl heiß genug ist. Es sollten sich leichte Bläschen am Teigrand bilden. Sollte das Öl zu rauchen beginnen, ist es zu heiß!

7. Die Teigtaschen portionsweise (immer so 5 – 7 Stück) im Öl ausbacken. Schmecken warm oder kalt!

Zutaten Buñuelos für 12 Kugeln

150 g Seidentofu
3 EL Wasser
2 TL helle Misopaste (Shiro Miso)
3 EL Pflanzenmilch (z.B. Soja-, Reis- oder Haferdrink)
2 EL Olivenöl
125 g Mehl
1 TL Sojamehl
2 TL Backpulver
2 EL Hefeflocken
1/2 TL Salz
1 weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bd Petersilie
ca. 300 ml Öl zum Ausbacken
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Zunächst Seidentofu, Wasser, Misopaste, Pflanzenmilch und Öl in einem Küchenmixer oder mit dem Zauberstab fein pürieren.
  2. Das Mehl mit den übrigen trockenen Zutaten vermengen und langsam unter die Seidentofu-Miso-Masse heben. Mit einem Schneebesen immer wieder gut umrühren, so dass keine Klümpchen entstehen. Den Krapfenteig zum Schluss noch einmal mit Salz abschmecken.
  3. Zwiebeln, Knoblauch und Petersilie klein schneiden und unterheben.
  4. Den Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  5. Nun wird ein Topf benötigt. Der sollte so beschaffen sein, dass das Öl ca. 3 Finger hoch in ihm steht (ansonsten ggf. mehr Öl verwenden). Die Krapfen müssen später im Öl schwimmen können. Das Öl vorsichtig im Topf erhitzen, bis an einem hinein gehaltenen Holzstäbchen Blasen aufsteigen. Vorsicht: das Öl darf nicht rauchen. Dann die Temperatur etwas reduzieren (um ca. 1/3). Mit einem Teelöffel den Krapfenteig abstechen und in das Öl gleiten lassen. 2-3 Minuten im heißen Fett goldbraun frittieren, zwischendruch umdrehen. Auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
  6.  Zum Schluss mit Salz und etwas frischem Pfeffer abschmecken.

Varianten: Wer es etwas deftiger mag, kann Chorizo von Wheaty klein würfeln und unterheben.
Eine asiatische Variante gefällig?

Petersilie durch Dill ersetzen, 3 El Wasabipaste dazugeben.

(c) Petra Balzer

Hmmm – Hummus mit marinierten Zitronen

Hummus, der Klassiker unter den arabischen Vorspeisen, darf auf keiner Mezze-Tafel fehlen. Hier herrlich frisch mit marinierten Zitronen.

 

Zutaten Hummus
1 Dose Kichererbsen (400 g Inhalt), 2 Knoblauchzehen, 2 EL Olivenöl, 3 EL Zitronensaft, 3 EL Sesampaste (Tahin), Salz, 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel,  1 TL edelsüßes Paprikapulver

Zubereitung Hummus
Die Kichererbsen im Sieb gründlich kalt abbrausen und abtropfen lassen. Knoblauch schälen und klein schneiden.

Kichererbsen mit Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft, 2-3 EL Wasser und Tahin zu einer cremigen Paste pürieren (Mixer, Küchenmaschine oder Pürierstab). Mit Salz und Kreuzkümmel abschmecken und in eine kleine Schüssel füllen. In der Mitte mit dem Löffel eine kleine Mulde eindrücken.

Ein Esslöffel marinierte Zitronen in die Mulde geben und über den Rest vom Hummus laufen lassen.

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Marinierte Zitronen

Zutaten und Zubereitung
3 mittlere Zitronen halbieren und in dünne Scheiben schneiden

3 El Zitronensaft und

1 rote Chilischote zu einer Paste stampfen

35 g Zucker

1/2 El grobes Meersalz

1 zerdrückte Knoblauchzehe

1 Tl mildes Paprikapulver

1 Tl gemahlener Kreuzkümmel und

1 Tl gemahlener Kurkuma

Alle Zutaten vermischen und über Nacht ziehen lassen.

 

Herrlich sommerlich!

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Veganes Frühlingsmenü á la TIAN

Erwartet unerwartet fallen die Frühlingskreationen des Küchenchefs Paul Ivić vom gerade erst mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurants TIAN in Wien aus. Da macht sich Couscous an unschuldige Paprika, Kirschtomaten und entkernte Gurken heran. Damit nicht genug, werden geschliffenes Einkorn mit Papaya und Baby-Blattspinat zu einem herrlichen Risotto verarbeitet. Zum Nachkochen für zu Hause, hier sein Menü in der veganen Variante, das sich hervorragend als Festmenü an Ostern eignet.

Vorspeise: Couscous Salat

 

 

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80g     Couscous
40g     Paprikawürfel rot
40g     Paprikawürfel gelb
40g     Kirschtomaten
40g     entkernte Gurken
500ml Gemüsefond
1TL     Ras el-Hanout
Sesamöl (kalt gepresst)
Weißwein-Essig
Meersalz
frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Kerbel und  Koriander

Den Couscous in ein feines Sieb geben und für einen kurzen Moment (1 Minute) in den kochenden Fond halten, so bleibt der Couscous knackig. Sieb aus dem Fond herausnehmen und dann den Couscous in einer Schüssel auskühlen lassen. Um die Lockerheit des Couscous zu erhalten, sofort mit ein paar Tropfen Sesamöl vermengen.
Leicht abgekühlt können die restlichen Zutaten unter den Couscous gemischt und nach Belieben abgeschmeckt werden. Für einen pikanteren Geschmack kann noch etwas Chili beigefügt werden.

Weinempfehlung von Öwein Secco blanc-Perlwein oder  Rivaner weiß

 

Hauptspeise: Risotto vom Einkorn mit Papaya
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250g   Einkorn geschliffen
30g    Schalotten
100g  Kräuter (Zitronenverbene, Brennessel, Gänseblümchen, Kerbel usw.)
750ml Gemüse-Grundfond
2TL    Miso Paste
1TL    Wakame (getrocknete Braunalge)
50g    Papaya
50g    Baby Blattspinat
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle, Haselnussöl

Einkorn kurz abwaschen.

Die fein geschnittenen Schalotten in Rapsöl glasig anziehen.

Das Einkorn in den Topf streuen und rühren bis alle Körner glasig sind und mit einem Schöpflöffel heißer Gemüsesuppe ablöschen. Unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze köcheln. Die Miso Paste und die Algen hinzufügen. Nach und nach heiße Suppe nachgießen bis das Einkorn nur mehr einen leichten Biss hat. Kurz vor dem Garende einen TL Olivenöl dazugeben. Mit den Gewürzen abschmecken, die fein gewürfelten Papaya, den Blattspinat sowie die geschnittenen Kräuter beimengen. Zum Schluss mit dem Haselnussöl das Gericht verfeinern.

Einkorn ist ein Urgetreide, das seit der Steinzeit nicht wesentlich weitergezüchtet wurde. Es handelt sich somit um eine der ältesten Getreidearten der Menschheit. Produkte aus Einkorn haben ein leicht nussiges, buttrig-feines Aroma. Außerdem haben sie eine charakteristische goldgelbe Farbe, die durch den hohen Carotin-Gehalt verursacht wird.

Weinempfehlung von Öwein: Tollkühn rosé oder Bardolino Corte del Pozzo rot

Nachspeise: Sojamilchcreme mit Basilikum und Limettendacquoise  

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Sojamilchcreme
220g   weiße Reisschokolade
100g   Soja-Schlagsahne
1Stk    Biolimette
160g   Sojamilch
1g      Agar-Agar

Schlagsahne mit Agar-Agar aufkochen, auf die geschmolzene Schokolade gießen und zu einer Ganache verarbeiten. Den Abrieb und Saft der Limette dazugeben und nach und nach die Milch einrühren.

In vorbereitete Formen geben und mit dem Dacquoise belegen, einfrieren, und wenn diese fest gefroren sind, stürzen.

Zur Dekorierung kann man mit einem Airbrush verdünnte weiße Schokolade aufsprühen oder eine Mischung aus Kakaobutter und Kürbiskernöl verwenden.

Man kann dieses Rezept allerdings auch einfach in ein Glas geben und dort frühlingshaft ausdekorieren.

 

Basilikumgelee
100g   Weißwein
50g     Läuterzucker
50g     Orangensaft
1g        Agar-Agar
50g     Basilikumblätter

Wein, Zucker, Orangensaft und Agar-Agar gemeinsam kurz aufkochen, anschließend den Basilikum zugeben und mit einem Stabmixer aufmixen. Durch ein Sieb streichen und fest werden lassen, dann nochmal kurz mit dem Stabmixer aufmixen, um so eine gel-artige Konsistenz zu bekommen.

Limettendacquoise
3 Tl  „No-EGG“ mit 6 El Wasser aufmixen
30g   Kristallzucker
75g   Staubzucker
50g   Haselnüsse
25g   Kokosraspel
15g   Mehl
Etwas Abrieb einer Biolimette
150g  weiße Reis-Schokolade
2       Limetten

No-EGG mit Kristallzucker zu festem Schnee schlagen. (Grundregel für Eischnee:  1 geh. Teelöfel No Egg und 2 Esslöffel Wasser so lange mixen bis eine steife Masse entsteht.)

Alle restlichen Zutaten zusammengeben und unter den „Ei“-Schnee heben.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen, ca. 1 cm dick.
Im Backrohr bei 160°C für ca. 15 Minuten backen bis der Dacquoise leicht braun ist.
Auskühlen lassen und in Würfel schneiden.

Die tiefgekühlten Würfel in eine Schüssel geben und mit der flüssigen weißen Schokolade und Limettenabrieb überträufeln, dabei langsam mit einem Kochlöffel rühren bis diese gleichmäßig ummantelt sind.
Nochmal kurz im Kühlschrank lagern und anschließend weiterverarbeiten.

Weinempfehlung von Öwein: Riesling feinherb weiß oder  Muskateller feinherb weiß

Anmerkung: Neben No Egg ist es auch möglich, einen veganen EIschnee mit Leinsamen herzustellen.  Allerdings ist die No-Egg-Masse im Vergleich zum Leinsamenschnee hitzebeständiger und für die Dacquoise besser geeignet.

„Ei“-Schnee Variante

750ml Wasser
70g Leinsamen

1. Leinsamen im Wasser aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 20-30 Minuten köcheln lassen.
2. Die Masse wird dabei dicker und schleimiger. Die Masse durch ein Sieb streichen und auffangen.
3. Abkühlen lassen.
4. 5-8 Min. mit dem Zauberstab auf höchster Stufe aufschlagen. Fertig.

© Rezept /Foto Petra Balzer

Spargelsalat mit Zitrusfrüchten & Wermut-Sahne

Endlich Spargelsaison! Wahrscheinlich ist es die begrenzte Verfügbarkeit des einheimischen Spargels bis zum 24. Juni, der ihn so attraktiv macht.  Und hier ein erfrischendes leichtes Gericht.   Es ist nicht nur einfach zum Zubereiten sondern leistet auch noch einen schmackhaften Beitrag für die  Gesundheit.

Zutaten

60g geschälter Spargel, grün oder weiß
5g Orangenfilets
5g Grapefruitfilets
20g Feldsalat
2g Limettenfilets
50g Erdbeeren
Frischer Kerbel, Basilikum und Zitronenverbene

Für die Marinade
1/2 Tl  Saft von einer Limette 1
Tl Bio Olivenöl
1 Messerspitze Bourbon Vanille
Meersalz, Agavendicksaft

Für die Wermut-Sahne
50ml Wermut
100ml Sojasahne
Salz, Pfeffer

Die Spargelstangen in Salzwasser weich kochen, und dann in 2 cm lange Stücke schneiden. Die Zitrusfrüchte von der Schale befreien und die Filets herauslösen. Erdbeeren vom Strunk entfernen und in kleine Würfel schneiden. Den Salat waschen und mit den Zitrusfrüchten, den gezupften Kräutern und dem Spargel vermengen.  Die Zutaten für die Marinade verrühren und damit den Salat individuell nach Belieben abschmecken und servieren.

Den Wermut in einen Topf geben und auf die Hälfte reduzieren. Vom Herd nehmen und die Sahne zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmekcen.

 

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Zitronen-Tiramisu mit Lemon Curd

Tiramisu al limone ist ein Dessert der sorrentinischen Halbinsel mit dem typischen Likör dieser Region: Limoncello.

Die Zutaten für 6-8 Personen:

300 g Löffelbiskuits
250 g Seidentofu
100 g Pflanzenmargarine
100 g Kristallzucker
200 ml Limoncello
2 unbehandelte Zitronen
3 EL gehackte Pistazien

Zutaten Lemon Curd:

3 unbehandelte Zitronen
2 El Sojamehl mit 4 El Wasser verrührt
300 g Kristallzucker
60 g kalte Margarine

 

Zubereitung

Die Margarine im Topf schmelzen und auf Zimmertemperatur herunterkühlen. Den Seidentofu und die frisch geriebene Schale einer Zitrone mit dem Zucker kräftig pürieren, dabei die abgekühlte Margarine einlaufen lassen, bis eine homogene Masse entsteht.

Limoncello und den frisch gepressten Saft der zwei Zitronen vermischen und mit Wasser auf 400 ml aufgießen. Die Löffelbiskuits darin kurz wenden, damit sie sich etwas mit der Flüssigkeit vollsaugen können.

Tiramisu in kleine Gläser füllen.

In jedes Glas zuerst eine Schicht getränkter Löffelbiskuits legen und anschließend eine Lage Creme daraufgehen.  Im Kühlschrank für ein paar Stunden kalt stellen. Lässt sich auch gut am Vortag vorbereiten!

Für’s Lemon Curd werden in einem kleinen Topf Zucker, Sojamehl, die frisch geriebene Schale zweier Zitronen sowie der Saft aller drei Zitronen (sollte ungefähr 100 ml ergeben) vermischen und anschließend unter ständigem Rühren zum Kochen gebracht. Die Masse für 10 – 15 Minuten dickflüssig einkochen.

Die Zitronencreme von der Flamme nehmen und für ein paar Minuten abkühlen lassen. Anschließend Margarine in kleine Stücke schneiden und unter die Masse rühren bis sie sich aufgelöst hat. In eine Schüssel füllen und für 30 Minuten kalt stellen.

Vor dem Servieren jeweils ein Löffel erkaltetes Lemon Curd auf jedes Tiramisu verteilen. Abschließend noch mit gehackten Pistazien verzieren.

 

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10 Superfoods für Gesundheit und Vitalität

Es sind die Topstars unter den Lebensmitteln, weil sie einen hohen Anteil an Nährstoffen besitzen. Superfoods sind natürliche Nahrungsmittel, die mit Superlativen an Nähr- und Wirkstoffen ausgestattet sind. Sie haben eine besonders intensive Wirkung auf unsere Gesundheit und Vitalität. Sie können Krankheiten vorbeugen, Energie spenden, eine Schlankheitskur unterstützen und unser Wohlbefinden deutlich steigern.

1 Rohe Kakaobohnen

Müde und lustlos? Dann sollten Sie Rohe Kakaobohnen naschen. Die ungerösteten Kakaosamen enthalten große Mengen an Theobromin und Dopamin, was für ein gutes Wohlbefinden sorgt. Sie steigern die Sensibilität und Konzentrationsfähigkeit. Glaubt man Amerikas bekanntesten Rohkost-Befürworter, David Wolfe, ist Kakao das hochwertigste vitalstoffreichste und komplexeste Nahrungsmittel, das der Mensch je entdeckt hat.

2  Goji-Beeren  

Seit jeher gilt die Gojibeere in China als Jungbrunnen, weil sie starke antioxidative, also zellschützende Eigenschaften hat, die zu einer Verzögerung des Alterungsprozesses führt. Zudem soll  sie  die Energie deutlich steigern. Der Verzehr von nur einer Goji-Beere am Tag soll zudem den allgemeinen Optimismus steigern. Deswegen wird die Beere auch als „glückliche Frucht” bezeichnet.  Gojibeeren schmecken gut in Studentenfutter oder können prima in Smoothies gemixt werden.

3 Chiasamen

Chia war bei den Azteken eine wichtige Nahrungsquelle und wurde roh oder getrocknet gegessen. Es besteht zu 38% aus Chia-Öl und hat einen extrem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, und auch an Mineralstoffen (Kalzium viermal soviel wie Milch), Phosphor, Kalium, Zink, Kupfer). Das Mineral bringt laut einer Studie der Uni Tennessee vor allem das Fett in der Bauchregion zum Schmelzen. Morgens einfach einen Löffel davon über Müsli streuen.

4 Moringa 

Gibt es eine Heilpflanze gegen fast alle körperlichen Beschwerden? Ja! Der eiweißreiche „Wunderbaum“ aus Indien und dem Himalaya birgt viele Überraschungen – und derart viele hochdosierte Vitamine und Mineralien, dass er Biologen in aller Welt fasziniert. Seine Samen befreien Wasser von Bakterien und jedem Schmutz und liefern eines der edelsten und stabilsten natürlichen Öle. Die Früchte sind Bestandteil von Gewürzmischungen wie z.B. Curry und werden als Gemüse oder roh gegessen. Laut Ayurvedischer Lehre kann Moringa über 300 Krankheiten vorbeugen.  Über Nacht einweichen und mit Früchten zu einem Smoothie mixen.

5 Weizengras

Weizengras ist eines der nährstoffreichsten und gesundheitsförderlichsten bekannten Substanzen der Welt, mit positiven Auswirkungen auf viele Zivilisationskrankheiten.  Kein Wunder, dass grüne Drinks mit frisch gepresstem Weizengras der neueste Hupe in der Welt der Profis sind. Erwiesen ist zudem, dass der hohe Chlorophyllgehalt den Entgiftunsgprozess in der Leber anregt.

6 Chlorella

Die Süßwasser-Alge wird immer beliebter bei den Veggies. ist sie doch ein wahres Nährstoffpaket. Sie enthält mehr Eiweiß als Fleisch aber auch die Vitamine A und C oder Antioxidantien, wie Vitamin E und Beta-Carotin (Provitamin A).  Das Pulver in Tee oder in kalte Drinks mixen.

7 Quinoa 

Quinoa liefert mit seinem Mix aus Eiweiß und Kohlenhydraten dem Körper Brennstoff, der ihn über Stunden leistungsfähig hält. Das Korn ist nicht nur gesunder Sattmacher, sondern liefert auch beachtliche Mengen an nervenberuhigendem Magnesium und Mangan, ein Spurenelement mit aufhellender Wirkung. Gesundheitsexperten bekräftigen deshalb  die schmerzlindernde Wirkung des „Zauberkorns“, das Muskeln und Blutgefäße entspannt. Quinoa zehn Minuten in kochendem Salzwasser garen, dann im Topf ausquellen lassen.

8 Mandelmus

Es enthält besonders viel Vitamin E, dass den Körper vor freien Radikalen schützt und deshalb eine natürliche Anti-Aging-Wirkung besitzt. Es schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen ebenso, wie es für werdende Mütter einen wertvollen Folsäurelieferanten darstellt. Die Fette der Mandeln bestehen in erster Linie aus ungesättigten Fettsäuren und mehrfach ungesättigter Linolsäure, eine Zusammensetzung, die dem menschlichen Körper gut bekommt.

9 Matcha-Tee

Der giftgrüne Tee sieht aus wie Chemie pur, ist aber reine Natur. Für den Pulverdrink wird nur das Beste vom Teeblatt verwendet.  US-Forscher von der University of Colorado in Colorado Springs wollen allerdings einen positiven Effekt gefunden haben: Laut ihrer Studie nehmen Matcha-Trinker dreimal so viel der Substanz Epigallocatechingallat (EGCG) auf wie normale Grünteetrinker. Das soll die Speicherung von Fett im Körper hemmen und den Energieverbrauch steigern.

10 Acai

Klein, rund und dunkelblau – so gewöhnlich sehen Acai Beeren aus. Doch ihre Inhaltsstoffe verbringen Wunder: Acai Beeren sollen den Stoffwechsel beschleunigen und den Energieumsatz erhöhen, da sie einen hohen Anteil an Antioxidantien haben. Antioxidantien fangen freie Radikale, die sonst die Zellen angreifen würden. So kann der Alterungsprozess verlangsamt werden. Außerdem enthalten die Beeren Vitamine, Mineralien und essentielle Fettsäuren wie zum Beispiel Öl- und Linolsäure. Eine Handvoll Beeren täglich knabbern oder einen Smoothie mixen.

Die Produkte sind erhältlich bei www.keimling.de oder www.pureraw.de

Zitronentarte mit Pistazien-Mandel-Boden

Zitronig, nussig, frisch – Zitronentarte

„Raw Food“ erlebt im Gefolge des Vegan-Trends ein Comeback. Kein Wunder: Stehen doch in der veganen Küche Obst und Gemüse im Mittelpunkt – und die schmecken nun mal besonders gut, wenn sie knackig frisch auf den Tisch kommen. Wer dabei  an traurige Schüsselchen mit geraspelten Zutaten ohne Geschmack denkt, wird überrascht sein, wie lecker es sein kann.

Ich habe mich an eine sommerliche Zitronentarte gewagt.

Zutaten für den Boden
200 g geschälte Mandeln
40 g Pistazien
4 El Agavendicksaft
1 El Abreibe einer Zitrone
1 El Kokosöl
Meersalz

Für den Boden die Zutaten zu Mehl mixen in der Küchenmaschine bzw. Thermomix (Stufe 5, 2 Minuten) zu einem klebrigen Teig vermengen. In vier Portionen unterteilen und kleine Tortenformen damit auskleiden. Dabei die Masse in die Form drücken und am Rand hochziehen. Eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Zutaten für die Füllung
200 g Cashewnüsse (6 Stunden in Wasser eingeweicht)
1 Vanilleschote
120 ml Zitronensaft
Abrieb von einer Zitrone
80 ml Agavendicksaft
Meersalz
60 ml Kokosöl
1/2 Zitrone

Die eingeweichten Cashewnüsse abgießen und unter kalten Wasser abbrausen. Abtropfen lassen.
Vanilleschote länge aufritzen, mit einem kleinen Messer das Mark herausschaben.
Mit Cashewnüssen, Zitronensaft und  -abrieb, Agavendicksaft und 1 Prise Meersalz mit einem Mixer oder Thermomix (Stufe 4-5, 3 Minuten) zu einer Creme verarbeiten. Dabei langsam das Kokosöl hinzufügen und mit verarbeiten.

Tortenformen aus dem Kühlschrank holen. Creme darauf verteilen. Nochmals für ca. vier Stunden kalt stellen. Wer es noch zitroniger mag: eine Zitrone in hauchfeine Scheiben schneiden und die Taftes damit verzieren.

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Rollin – Sommerrollen mit Tahini-Dressing

Lassen wir es rocken: Sommerrollen mit einfacher Sojasauce oder Süss-Sauer-Sauce neu interpretiert. Die Kombination simpler Zutaten bekommt einen neuen Groove wenn man sie mit der Tahini-Sauce kombiniert:

Zutaten

Reispapier
Mie-Nnudeln
Karotten
Zucchini
3 Knoblauchzehen
½ Bund Koriander
1 ½ EL Tahini
1 ½ TL dunkle Sojasauce
3 EL Olivenöl
2 ½ EL Zitronensaft
½ TL flüssiger Agavendicksaft
Pfeffer
etwas Sojasauce zum Würzen

Zubereitung

  • Nudeln kurz in kochendem Wasser weich garen. Nach wenigen Minuten abgießen und beiseite stellen.
  • Karotten und Zucchini in Streifen schneiden. Knoblauchzehen reiben.
  • In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Sobald diese gar sind, Karotten und Zucchinistreifen dazugeben und mitbraten. Mit geriebenem Knoblauch, einem Teelöffel Sojasauce und Pfeffer würzen.
  • Nudeln zur Gemüse-Pfanne geben und gut miteinander vermengen. Eventuell noch etwas nachwürzen. Pfanne vom Herd nehmen und Nudeln etwas abkühlen lassen. Koriander fein hacken.
  • Reispapier jeweils in kaltem Wasser einweichen. Zum einwickeln Reispapier auf einem Brett auslegen und in der Mitte mit Nudeln sowie Koriander belegen und einrollen.
  • Für das Dressing restliche Knoblauchzehen reiben und mit Tahini, Sojasauce, Olivenöl, Zitronensaft und Agavendicksaft verrühren. Mit etwas Pfeffer würzen.