Archiv der Kategorie: Tapas

(c) Petra Balzer

Champiñones al ajillo

„Champiñones al ajillo“ ist ein klassisches Rezept aus der Mancha im zentralspanischen KastilienEs gehört auch zu den beliebtesten Tapas der Spanier, und ist daher auch in vielen anderen Regionen beliebt, darunter in Andalusien, wo der Sherry für dieses Rezept herstammt.
Zutaten (für 4 Personen)
500 g Champignons
6 Knoblauchzehen
100 ml Olivenöl
50 ml Sherry

2 EL gehackte Petersilie
1 Messerspitze scharfes Paprikapulver
Salz
 
Zubereitung
Die Champignons putzen und in dicke Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheibchen schneiden.

Das Olivenöl in einer tiefen Pfanne mäßig erhitzen. Zuerst die Knoblauchscheibchen leicht darin anschwitzen, dann die Champignons dazu geben. Unter Rühren solange schmoren, bis die Garflüssigkeit verdampft ist.
Mit dem Paprikapulver, Salz und Sherry abschmecken. Vor dem Servieren mit der Petersilie bestreuen. Mit Baguette servieren.
¡Buen provecho!
Weinempfehlung
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(c) Petra Balzer

Pimientos del piquillo

Pimientos del piquillo sind  rote Paprikaschoten. Das Rezept kommt ursprünglich aus Navarra. Die Paprika werden von Hand über offenen Feuer geröstet und dann enthäutet und entkernt. Man kann sie unterschiedlich füllen oder in Streifen geschnitten  mit anderen Zutaten zum Salat gegeben.

Zutaten
(Spitz-)Paprikaschoten
Olivenöl
Zubereitung
Die Paprikaschoten leicht mit Öl einpinseln und im vorgeheizten Ofen bei 250 Grad rösten bis die Schoten Blasen werfen und etwas zusammenfallen. Die Paprikaschoten aus dem Ofen holen und mit einem nassen Tuch (Papierrolle oder Baumwolltuch) abdecken.  Kurze Zeit warten und dann die Haut von den Paprikaschoten lösen und das Kerngehäuse entfernen.

Pur als Tapa mit etwas Olivenöl anrichten und mit geröstetem Weißbrot genießen.

Variante
Piquillo auf gebratenen Polentascheiben mit Oilve
(c) Petra Balzer
(c) Petra Balzer

 

Zutaten Polenta für 4 Personen
1 El  Olivenöl
150 g Polentagrieß
1 l Salzwasser
schwarze Oliven
Zahnstocher

Zubereitung

Wasser salzen und mit Alsanbutter in einem Topf aufkochen. Polentagrieß einrühren und unter ständigen rühren ca. 3 Minuten kochen lassen. Abschmecken mit Salz und Pfeffer.
Variante: Die geriebene Schale einer unbehandelten Orange in der Polentamasse gibt dem Gericht einen mediterranen Touch.
Rosmarin eignet sich ebenfalls als Gewürz.

Eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auslegen, leicht ölen und die Masse einfüllen. Min. 1 Stunde erkalten lassen.

Danach stürzen, die Folie entfernen und die Masse in Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Scheiben beidseitig knusprig anbraten.

Mit Piquillo und schwarzen Oliven anrichten.

 

 

pimientos

Pimientos de Padrón

Franziskaner brachten die grünen Pfefferschoten, Pimientos, im 16. Jahrhundert von Mexiko nach Spanien. Und nirgendwo sind sie so berühmt wie in Padrón, den galicischen Ort südlich von Santiago de Compostela. Dort ernten die Bauern im Sommer fast 15000 Kilogramm der kleinen Schote und am ersten Augustsonntag feiern sie das „Fest der Pfefferschote“.

Zutaten
Kleine grüne Paprikaschoten
einfaches Olivenöl
Meersalz

Zubereitung
Die „Pimientos de Padrón“ gut waschen und trocken tupfen. Olivenöl in eine tiefe Pfanne geben, so dass die Schoten halb bedeckt sind. Erhitzen, dann die Pimientos in das heiße Öl legen und zwei bis drei Minuten gut anbraten. Die Haut kann Blasen werfen und darf und auch etwas bräunlich werden. Mit grobem Meersalz bestreut servieren.

(c) Petra Balzer

Kichererbsenpüree an geröstetem Pumpernickel

Kichererbsen haben wider Erwarten nichts mit kichern zu tun. Tatsächlich haben sie mit dem lateinischem Wort „cicer“ zu tun, das Erbse bedeutet. Allerdings sind sie trotz der Namensgleichheit nicht miteinander verwandt. Sie sind außerdem als echte Kicher, römische Kicher, Venuskicher oder Felderbse bekannt. Bereits 600 v. Christus wurden Kichererbsen in Kleinasien angebaut und auch in Indien und im Mittelmeerraum sind die Hülsenfrüchte schon lange bekannt. Kichererbsen sind Nutzpflanzen, die zu den Schmetterlingsblütlern innerhalb der Familie der Hülsenfrüchte gehören.

Zutaten für 4 PORTIONEN

1 Dose KichererbsenAbtropfgewicht 480 g
5 El TahinSesampaste
Knoblauchzehen,gepellt
3 El Zitronensaft
Salz
1/2 Tl Kreuzkümmel,Cumin
4 El Olivenöl
20 g Pumpernickel, 1/2 Tl getrockneter Oregano
kl. Pumpernickeltaler

 

ZUBEREITUNG
Kichererbsen abtropfen lassen. Kichererbsen mit Tahin, Knoblauch und Zitronensaft pürieren.
Mus mit Salz und Kreuzkümmel würzen.
Pumpernickel klein reiben und mit Oregano in einer Pfanne, ohne Öl, rösten.
In eine Schüssel geben und mit Olivenöl und Kichererbsen garniert servieren.
Kichererbsenpüree auf Brottaler setzen und mit dem gerösteten Pumpernickel bestreuen.
Dazu passt gut ein Riesling.

 

(c) Petra Balzer

Coca – Spanischer Blechkuchen

Der Blechkuchen kommt ursprünglich von den Balearen und wird häufig auch als mallorquinische Pizza bezeichnet. Es gibt sehr viele Coca-Varianten: herzhafte Cocas, solche mit dickem Teigboden, mit hauchdünnem Teig und auch süße Cocas. Mit Käse wird Coca nicht belegt ist also für Veganer ideal.

Zutaten für ein Kuchenblech

Für den Teig

20 g frische Hefe
1 Prise Zucker
etwas Wasser
500 g Mehl (Type 405)
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
1∕4 l Wasser
2 EL trockener Weißwein
Mehl für die Arbeitsfläche
Fett für das Backblech

Für den Belag

1 kg Blattspinat
2 mittelgroße Tomaten
40 g Pinienkerne
50 g Rosinen
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
100 ml Olivenöl

Zubereitung

Die Hefe zerbröseln und in eine Tasse geben, ein Prise Zucker dazu geben, dazu kommt lauwarmes Wasser.
Alles gründlich verrühren.
Mehl in eine Schüssel sieben, Salz dazu geben und vermischen, eine Mulde in die Mitte des Mehles formen.
Die Hefe in die Mulde geben, Mehl über die Hefe geben.
Alles eine Viertelstunde gehen lassen.
Olivenöl, Wasser und Weißwein auf die Mulde geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig abdecken und so lange warm stellen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Teig noch einmal gründlich kneten.

Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig auf der Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen.
Das Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig auf das Backblech geben und mehrfach mit einer Gabel einstechen.
Das Backblech abdecken und noch einmal gehen lassen.
Der Belag
Die Rosinen in einer Tasse mit Wasser einweichen.
Den Spinat sorgfältig verlesen, waschen, schleudern und etwas klein schneiden.
Salzwasser in einem Topf erhitzen, den Spinat in dem Wasser blanchieren, dann abgießen und sorgfältig abtropfen lassen.
Den Spinat auf dem Teig verteilen.
Die Pinienkerne, die Rosinen und Tomatenscheiben auf dem Spinat verteilen.
Salzen udn Pfeffern,
Olivenöl über den Spinat geben.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Backzeit dauert zwischen 25 und 30 Minuten.