Archiv der Kategorie: LIFESTYLE

vanilla bean

Lust auf vegan/vegetarisch essen gehen?


Die neue Restaurantfinder-App „vanilla bean“ weiß, wo es lang geht.

Sportlich aktiv, umweltbewusst, nachhaltig und Spaß dabei: Vegane/ vegetarische Ernährung ist Teil eines umfassenden Trends. Es ist allerdings nicht leicht, schnell und zuverlässig Lokale mit attraktivem Speisenangebot auf pflanzlicher Basis zu finden.
Die kostenlose App vanilla bean ist der erste nachhaltige Restaurantführer für iPhone, Android und das mobile Web – mit den meisten veganen Restaurants in Deutschland und Österreich.

Saisonal, regional, raw, lactose- und glutenfrei oder bio? vanilla bean schaut bei über tausend Restaurants in Deutschland und Österreich auf nachhaltige Kriterien und zeigt z.B. das Speisenangebot der Lokale für Menschen mit Lebensmittelun-verträglichkeiten. Durch den Fokus auf pflanzliche Küche und Hinweise auf regionale Zutaten hilft die App umweltbewusster essen zu gehen. Dabei richtet sich vanilla bean grundsätzlich an alle, die sich bewusst und lecker ernähren wollen – egal, ob Veganer, Vegetarier oder Flexitarier.

Nutzer von vanilla bean können Bewertungen, Restaurant- und Speisekarten-Bilder hinzufügen oder neu gefundene Restaurants über Facebook teilen. Neben der aktiven Suche in Stadt oder Umgebung der Wahl, ist es auch ganz einfach möglich, über den eigenen Standort Lokale in der Nähe zu entdecken. Beschreibungen, Routenfunktion, Öffnungszeiten und weitere Infos beantworten alle wichtigen Fragen. Und damit die Inhalte immer top-aktuell und zuverlässig bleiben, werden sie regelmäßig geprüft.

vanilla bean entwickelt sich auch im Anwendungsmodus immer weiter: Regelmäßige technische Updates garantieren die besten Suchergebnisse. Und wer mithelfen möchte weitere Restaurants in vanilla bean aufzunehmen, kann sich über helden@vanilla-bean.de direkt mit dem Team in Verbindung setzen.

vanilla bean ist ab sofort im Google Play Store und in Apples App Store kostenlos verfügbar. Für Nutzer anderer mobiler Plattformen ist vanilla bean über die mobile Webseite www.vanilla-bean.de/webapp erreichbar.

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Vegan geniessen in Paris

Nach Paris reisen und être véganiste? Mais oui. Zugegeben, es gehört noch nicht wirklich für die Franzosen zusammen. Dennoch ist ein kulinarischer Wochendtrip a lá vegan möglich. Trés chic ist es mittlerweile, stilvoll Öko zu sein. Vélibobos heißen diese Menschen,was ungefähr so viel bedeutet wie „Rad fahrende Kreative, Szene-People und Intellektuelle mit guten Jobs und dicken Gehältern. Mit vegan leben hat das noch nicht viel zu tun und mir wurde prophezeit, dass ich als Veganerin in Paris schwer haben würde. Im Gegenteil, ich hatte intensive Geschmackserlebnisse im Chez Michel und arabische Gaumenfreuden im „La Boisonnerie“. Getoppt wurden beide durch die erstklassige Küche im Gentle Gourmet Café.

Der Name des Restaurants „La Boisonnerie“ ist angelehnt an den Fischladen «Poissonnerie », der sich hier früher befand. „Boissonerie“ bedeutet dann soviel wie Trinkladen und bezieht sich auf die gute Weinauswahl. Junges Restaurant mit ungezwungener Atmosphäre mitten in St. Germain. 69 rue de Seine, 75006 Paris.

Im Chez Michel, 10 Rue de Belzunce, 75010 Paris wurde mir auf Nachfrage ein veganes Gericht kredenzt, von dessen würziger Komposition ich heute noch schwärme. Fenchel mit Minze und Bergamotte, serviert in einem kleinen gußeisernen Pfännchen.
Bergamotte kannte ich bis dahin nur als Aroma für Duftöle. Und für den Einsatz ihrer Essenz wird sie auch vor allem eingesetzt oder für die Parfümherstellung. Aber sie wird auch als Lebensmittel verwendet. Die Frucht selbst ist so groß wie eine Orange, jedoch gelb. Sie hat wenig, zumeist grünliches Fruchtfleisch und eine dicke weiße Schicht unter der Schale. Das Fruchtfleisch ist in zahlreiche Segmente unterteilt, es hat einen sehr sauren und leicht bitteren Geschmack und zumeist keine Kerne. Ihr Duft ist frisch, klar und spritzig.

400 g Fenchel
1 El Alsan-Butter
1 Tl Koriander
100 ml Weißwein
1 Tl Olivenöl
3 Stängel Minze
1 Tl Agavendicksaft
50 ml Soyasahne
½ Tl Harissa
½ Tropfen Aroma (Bergamotte – Essenz)
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Fenchel waschen, braune und harte Stücke entfernen, in grobe Würfel schneiden. Butter schmelzen, Fenchel darin andünsten, mit Wein ablöschen, etwas Wasser, Salz dazu, aufkochen, Deckel drauf, bei geringer Hitze fertig dünsten. Den bissfest gegarten Fenchel mit einem Schaumlöffel aus dem Sud heben, beiseite stellen. Sahne zum Sud geben, bei großer Hitze reduzierend kochen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Fenchel unter die Soße mengen. Mit gehacktem Fenchelgrün und Bergamotte beduften. Das Gericht mit Fenchelgrün bestreut servieren.

Weitere Tipps
Restaurant Gentle Gourmet Café, bestens gelegen in der Nähe der Bastille, 24 Boulevard de la Bastille, 75012 Paris.
Frühstück gibt es in der veganen Oase Gentle Gourmet Bed & Breakfast  und Tolle Cupcakes gibt es bei Vegan Folie´s.

Vegan Folies

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Ode an die Natur

Alles dreht sich um Wälder, Wiesen und Wildtiere. Die Natur will eingefangen werden, damit wir uns in ihrer Gesellschaft auch zu Hause wohlfühlen. Die beiden Gründerinnen der Marke von Erika, die mit Kamera und Bleistift ihrer Herzensangelegenheit nachgehen, lieben gutes Design.  Erika heißt übrigens keine von beiden. Der Name   lehnt stattdessen sich an die Erika-Pflanze, das Heidekraut an. Ein robustes Gewächs, zugleich zart in der Blüte und zu finden auf Waldlichtungen, zwischen stolzen Bäumen und weichem Moos, von der Sonne beschienen.

Motive aus der Natur werden zeichnerisch von Tanja Deschner und fotografisch von Christina Eckert festgehalten. Die beiden Designerinnen kombinieren in ihren Kollektionen diese Elemente miteinander, um sie auf Stoff gedruckt zu Wohntextilien und Babyartikeln zu verarbeiten.

Morgentau – wunderschöner Name für ein Produkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber die Natur zieht nicht nur bildlich in den Wohnraum ein, sondern es werden auch ausschließlich Bio-Stoffe verarbeitet, wie auch der Digitaldruck nach den Global Organic Textile Standards (GOTS) durchgeführt wird.
Gefertigt werden die von ERIKA Produkte in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

Herz und Kopf der Marke sind die Berlinerinnen Tanja Deschner und Christina Eckert, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Schönes und Bleibendes zu schaffen. Ich finde, das schaffen die beiden ziemlich gut.

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Berlin – Barcelona

Der Sommer ist die Zeit der langen Reisen oder vieler kleiner, aber ebenso inspirierender Städte-Besuche. Durch geheimnisvolle Gassen schlendern, landestypische Gerichte essen und viel Kultur kennenlernen – die Welt und ihre berühmtesten Städte stehen uns offen. Tolle Tipps dazu gibt es zurzeit auf Westwing. Stilisten verraten ihre persönlichen Hot Spots u.a. zu  Berlin und  Barcelona.

Wie unterscheiden sich eigentlich beide Städte voneinander?  Das ganze Bild einer Stadt wie Berlin wäre nicht vollkommen ohne den Berliner Bär oder die allgegenwärtigen Graffitis an den Wänden. Und die Bewohner? In Berlin, wo nach Meinung der Deutschen (inklusive der Berliner) blankes Chaos herrscht, sind preußische Tugenden zu finden.  Im Gegensatz zu Barcelona, auch wenn dort die Katalanen leben und nach Meinung der anderen Provinzen nicht typisch spanisch sind. Also, doch nicht so unähnlich die Katalanen und die Berliner. Was die katalanische Hauptstadt Barcelona  im Vergleich zu Berlin so  bietet, zeigen die Gegenüberstellungen unten. Entscheide selbst, ob Du in „Birkenstocks“ oder in „Alpargatas“ auf Entdecker-Tour gehen willst! Eins fehlt Barcelona aber im Vergleich zu Berlin noch dringend – vegane Hotspots! Da hat Berlin die Nase sehr weit vorn!

 

 

© Österreich Werbung, Fotograf: Diejun

Schmankerl statt Schmäh

9% der Österreicher leben fleischlos! Und so ist das Angebot an Bio-Läden und Naturkostgeschäften in den jungen, kreativen Bezirken Wiens besonders gut und die Auswahl an vegetarisch-veganen Restaurants groß.

Erlesene Zutaten, himmlischer Genuss

Ein besonderer Platz für Genießer ist das TIAN in der Himmelpfortsgasse. Nomen est Omen – es werden himmlische Genüsse serviert. Kein Tofu oder sonstiger Fleischersatz, sondern feinste Kochkunst  wird vom aufmerksamen Service  kredenzt. Fans der fleischlosen und veganen Küche werden im TIAN richtig glücklich.

Bei solch einer Speisekarte läuft einem das Wasser im Mund zusammen, eine Auswahl:

Feldstechen mit dreierlei Quinoa
Gemüse Tetris mit Wintergemüse und Vadouvan
Spinat Marubini mit Kräuter – Perigord Trüffelnagé
Artischocke & junger Mais mit Perigord Trüffel und Cabernet Sauvignon Jus  
TIAN – Vegetarisches Restaurant Himmelpfortgasse 23, A-1010 Wien Tel. +43/1/890 4665

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Unterkunft

Das Hotel Arcotel Wilmberger in Wien trumpft  mit veganen Gerichten und Events auf, wie z.B. dem Vegan Ball,  bei dem Anfang Februar der  Haubenkoch Johann Schwarz seinen Gästen ein selbst kreiertes veganes 4-Gänge-Menü auftischte . Das Frühstück für 22€ ist dagegen sehr enttäuschend für Veganer. 

Vollkommen überzeugend ist das Konzept von weltweit ersten mit Null-Energie-Bilanz erbauten Hotel, dem Boutiquehotel Stadthalle in Wien. Mit 130 Quadratmetern Solaranlage, 93 Quadratmetern Photovoltaikanlage und einer Wasser-Wärmepumpe erzeugt es selbst die Energie, die das  Passivhaus benötigt. Das Trinkwasser ist einzigartig für ein Stadthotel: Es wird  durch eine Granderanlage belebt. Und das Brunnenwasser wird für die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung verwendet. Alle Zimmer im Passivhaus Hotel in Wien sind nur mit LED- und Sparlampen ausgestattet. Das Frühstücksbuffet besteht aus biologischen, regionalen und fair gehandelten Produkten, die vegan oder durch vegane Alternativen ersetzt werden. Und für Naschkatzen gibt es bio und vegane Gebäcksorten, Obstsorten  nach Saison, Gemüse, Cerealien, Feigen, Bananen-Apfelchips, Haselnüsse, Mandeln, Reiswaffeln. Margarine und Sojamilch sind ebenfalls am Buffet erhältlich. Und wem das nicht reicht, gibt bei der Reservierung den Wunsch nach veganem Frühstück an.
Das Boutiquehotel Stadthalle liegt zentrumsnah in der Hackengasse 20, 1150 Wien

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Einkaufen

Wenn man in Wien ist, sollte man unbedingt den Manner-Laden in der Nähe des Stephansdoms (Stephansplatz 7), eines der Wahrzeichen Wiens, besuchen. Die veganen Mannerschnitten gibt es in verschiedensten Verpackungsangeboten, u.a. auch in einer nostalgischen Blechdose.  Übrigens sind auch die  Manner Eiswaffeln – gefüllt mit süßsäuerlicher Creme – vegan.

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Ist das nicht paradox?  Die Schnitten anderer Hersteller sind meistens nicht vegan. Und bei dieser Wiener Traditionsfirma gibt es auch keinen hervorgehobenen Anspruch auf vegane Produkte und trotzdem hat es  das Unternehmen geschafft, Produkte ohne tierische Produkte  herzustellen.  Weitere vegane Produkte im Manner-Sortiment sind u.a. Linzer Keksi,  Pfeffernüsse mit Schokoladen-Überzug,  Powidl Knöpfe und die Zitronenschnitten.

Buchtipp
Wien for women

Wien for women

Dieses Buch ist ein innovativer City Guide, der sich an mode- und designaffine Stadtbenutzerinnen richtet, die den Wiener Lifestyle neu entdecken wollen. Eine gut recherchierte und gleichzeitig amüsante Gebrauchsanweisung für Frauen, die das Besondere suchen. Im Vordergrund stehen unverwechselbare Szenen und Orte, an denen man den „Way of Life“ der Donaumetropole erleben kann. Natürlich geht es um alles, was Frauen lieben: von romantischen Parks und urbanen Hangouts über Mode, Kunst, Musik bis zu Essen & Party, Märkten, Festivals & Events. Ein Buch voller Überraschungen. Mit ganz persönlichen Insider-Tipps von Cordula Reyer, Senta Berger, Nora von Waldstätten u.v.a., Brandstätter Verlag.

 

 


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Gestempelt und gedruckt

Grafische Muster mit Hilfe von Gemüse kennt man meist aus der Kindergartenzeiten, in denen zum Muttertag mit Kartoffelstempel kreativ gearbeitet wurde. Welche faszinierenden Muster Paprika und Mais hinterlassen, zeigen  Blair Wilson und Lynn Hunter vom Textile Arts Center. Die beiden suchen noch bis zum 23.4.2014 via Crowdfunding, Unterstützer für ihr halbjährliches Magazin TAC, das sehr ansprechend gestaltet ist.
TAC Magazine

 

Das benötigen Sie:

• ungebleichten Musselin,

• Gemüse (z.B. Mais, Paprika, Sellerie und Karotten),

• Messer,

• Stoff-Farbe,
Anmerkung: Textilfarben können Cochenille oder Indigo – beides tierische Bestandteile – sowie Knochenkohle oder tierische Bindemittel enthalten. Farben von ökoNORMLivos Pflanzenfarben oder  wfk-farben sind lt. Hersteller frei von tierischen Produkten.

• Farbwalzen oder Pinsel
Sie können das Gemüse auch direkt in die Farbe drücken

Und so geht´s
1. Schneiden Sie das Gemüse
Je mehr Sorten, desto unterschiedlichere Formen entstehen. Besonders hübsch: z.B. Mais als Walzmuster

 

 

2. Mixen Sie Ihre Farben. Verwenden Sie alte Joghurtbecher, um die Farbpalette zu erstellen.

 

3. Tragen Sie die  Farbe auf. Mit Pinsel,  mit einer Bürste oder durch einfaches Eintauchen.
Tipp: Experimentieren Sie mit verschiedenen Farben auf dem gleichen Stempel.

 

4. Legen Sie los!
Tipp: Testen Sie auf Stoffresten die unterschiedlichen Muster, Farben und Stempel.

5. Die Farbe muss vollständig trocken.

Und nun kann´s losgehen mit dem Nähen!

Grüne Datingbörsen

Suche Grünen Mann fürs Leben

Einsame Herzen treibt oft eine der größten Sehnsüchte um: die Liebe. Finde ich im neuen Jahr endlich meinen Traumpartner? Wo aber findet man einen grünen und vegan lebenden Mann? Ein grünes Männchen namens Kermit, das wäre ja noch einfach. Aber einen echten Mann, der aus Liebe zum Planeten den Müll trennt oder es einfach nur für die Partnerin tut. Wo gibt es Mr. Right, der bei Kerzenschein veganen Champagner schlürft oder die neuesten RAW-Rezepte ausprobiert? Das ist nicht einfach. Dabei kann es ja Spaß machen, gemeinsam CO2 zu sparen. Und auch Kuscheln ist gut für die Energiebilanz, besonders jetzt in der kalten Winterzeit. Wo also verstecken sich die grünen Männer? Im Bio-Supermarkt schon mal nicht. Dort tummeln sich zu viele stolze Jungväter mit vorgeschnallten Babys. In vegetarischen Restaurants sind zu viele Lila-Träger und beim Yogakurs zu viele Erleuchtete und beim gemeinsamen Pflanzen von Setzlingen zu viele Mücken. Vielleicht hilft ja das World Wide Web. In den USA gibt es bereits seit Jahren Internet-Börsen für Green Dating, wo Weltverbesserer, LOHAS und Müslis chatten und flirten. Offen sollen diese Singles sein, engagiert für Umwelt- und Tierschutz, sensibel für die Erde und – trotzdem sexy. Das versprechen Partnerbörsen wie Green Passion oder auch Gleichklang. Alle diese haben sich auf die Beziehungsanbahnung von Gutmenschen spezialisiert. Da lächeln sich fröhliche Pärchen vor grünen Wäldern und Wiesen an. Dabei beginnt die Vorauswahl genauso klassisch und nach äußeren Merkmalen wie bei herkömmlichen Börsen auch. Nur die Essgewohnheiten werden genauer klassifiziert und die Öko-Einstellung wird mit abgefragt. Vom Eco Warrior, Klima-Aktivisten oder Veganer – hier soll jeder sein Soulmate finden. Besucher können z.B. auf lovepeace.ch von Greenpeace nicht nur ökologisch balzen, sondern mit Gleichgesinnten Aktionen initiieren oder Initiativen gründen. „Dusch die Hälfte“ zum Beispiel. Oder: „Selber kochen für die CO²-Bilanz“. Wer will, kann auch einer der vielen Gruppen beitreten: „Vegetarier leben länger“ oder „Die Welt gehört Dir nicht“. Die Website befindet sich zurzeit aber im Wartungsmodus. Mmh – die Liebe ist zwar nachhaltig, aber finden muss man sie schon erst einmal. Vielleicht ist ein veganer Kochkurs oder die Teilnahme an einer Kreuzfahrt für Veganer doch erfolgsversprechender – zumindest kann man potentielle Anwärter schon mal in natura begutachten.

Guggenheimmuseum in Bilbao

Bilbao – die quirlige Stadt

Die grünen Berge und das wildschäumende baskische Meer haben uns Basken so gemacht.
Miguel de Unamuno, baskischer Philosoph und Dichter

Bilbao hat mehr zu bieten als man denkt. Kunst, Natur, Industrie und aufgeschlossene Menschen, all das zeichnet Bilbao aus. Kulinarische vegane Genüsse inklusive. Die quirlige Stadt ist seit geraumer Zentrum das Zentrum für Kultur und Politik im Baskenland. Das Guggenheim-Museum ist legendär, die baskische Küche auch. In Bilbao kann man für Geist und Körper viel Gutes tun.

Bilbao kommt anders daher als man sich eine spanische Stadt vorstellt. Als eine der Metropolen des Baskenlands strahlt sie ein besonderes Flair aus. Das liegt wahrscheinlich an der Lage von Bilbao. Zum einen liegt es in Nordspanien und entspricht schon damit nicht den gängigen Spanien-Klischees undzum anderen liegt es an der Flußmündung des Ria del Nervión, was Bilbao ermöglichte, viele Jahrhunderte einen florierenden Seehafen zu betreiben.

Mächtig, rostig, schwer

Eisengewinnung und -verarbeitung waren lukrative Industriezweige. Industrien wie Werftbau oder Raffinerien kamen kamen hinzu. Und Handel. Bilbao war zwar reich aber nicht schön. Ende der 80er Jahre kam die Industriekrise, aus der aber etwas Neues hervorging. Das Guggenheim Museum ist heute ein Touristenmagnet. Eigenwillig und einzigartig wurde es vom kanadischen Stararchitekten und Designer Frank O. Gehry entworfen und gebaut.  Zwischen 850.000 und 1 Millionen Besucher zieht das Guggenheim Museum jedes Jahr an. Zurzeit begeistern zum Bespiel die Ausstellung von Andy Warhols Werk „Shadows“ oder Richard Serras „rostige Kunst.

 

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Aber ein Guggenheim-Museum macht nicht alleine den Reiz aus. Bilbao wurde nicht nur begrünt, sondern erhielt eine moderne U-Bahn und neue Brücken. Namhafte Architekten und Designer wurden beauftragt. So stammt die Planung der U-Bahn vom britischen Stararchitekten Norman Forster. Oder die Zubizuri Fußgänger-Brücke von dem Spanier Santiago Calatrava. Jetzt ist Bilbao ohne Einschränkung einen Städte-Trip wert. Auch Philipp Strack hat sich verewigt. Der ehemalige Weinspeicher Azkuna Zentroa wurde 2010 von Starck redesignt zum Zweck des kulturellen Nutzens, als auch für diverse indoor Wellness / Sport Aktivitäten. Es gibt eine große Bibliothek als auch ein Kino im Gebäude.

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Die schöne Altstadt von Bilbao mit ihren „Sieben Straßen“ (Siete Calles) liegt am rechten Ufer des Ria. Sie sind Namensgeber für den Bezirk der Altstadt. Natürlich ist dieser größer als sieben Straßen. Hier findet man moderne und traditionelle Geschäfte, Läden von internationalen Modeketten, Restaurants und Bars. Oder einen kleinen Laden, in dem schon seit über 100 Jahren die berühmten Baskenmützen verkauft werden.

Gastronomie als Kunst

Gut zu essen, gehört in Bilbao zur Lebenskunst. Das betrifft auch die Gastronomie. In Bilbao gibt es außergewöhnlich viele gute Restaurants. Die jungen baskischen Köche, darunter auch zwei Sterneköche, setzen auf regionale Spezialitäten. In Bilbao kann man traditionell oder ausgefallen bis gewagt speisen. Für viele Feinschmecker ist das alleine schon ein Grund, Bilbao einen Besuch abzustatten. Und auch Veganer können vorzüglich in Bilbao essen gehen. Im Restaurant Porrue  ist die Variation von Zwiebel ein Gedicht. Und in der Pintxos-Bar Pikata Urbanburger gibt es vegane Burger. Der vegane Burger mit Süßkartoffel, Feldsalat und karamellisierten Zwiebeln ist einfach nur lecker!

Shopping 

Jeden Sonntag findet unter und vor den Säulenreihen der Plaza Nueva ein lebendiger Straßenmarkt statt, der als beliebte Tauschbörse für Sammelbilder und Briefmarken fungiert. Auch Bücher und Pflanzen kann man dort gut kaufen. Ebenfalls sonntags wird in Bouleta ein Straßenmarkt veranstaltet, auf dem alle Arten von Waren, Musik, Kleidung und Schuhe angeboten werden. Und vor oder nach dem Bummeln kehrt man in einer der zahlreichen Pintxos-Bar ein bzw. lässt sich unter den Arkaden den Wein schmecken.

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Unterkunft

Die Airbnb-Perle
Nomem est omen: 7th Heaven – so heißt die kleine Wohnung von Ibon im Zentrum Bilbaos hat einen himmlischen Ausblick!  Einziges Manko. Den siebten Himmel muss man sich erklimmen. Es gibt keinen Aufzug. Übernachtung 95€

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Hotel Barceló Hotel
Nicht weit vom Guggenheim Museum befindet sich das Hotel Barceló Nervion  Das Frühstücksbüffet ist nicht günstig (15€ pro Person) aber sehr vielseitig, u.a. mit Sojaprodukten und sehr viel Obst und Gemüse. Übernachtung ca. 70€.

 

Essen
Bohmeian Lane
Neue Zeiten! In der Straße der alten Fleischerei befindet sich jetzt die vegane Bäckerei Bohmeian Lane C/Carniceria Vieja 3, Casco Viejo, Bilbao

 

Restaurant Porrue
Aufmerksamer Service, beste Küche und der Koch geht auf spezielle Wünsche ein. Ein kulinarisches Erlebnis! 500m vom Guggenheim Museum entfernt.
Alameda Recalde, 4 Bilbao
Tel. 94 423 13 13
Tischreservierung: reservas@porrue.com

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Pikata Urbanburger
Jung und alt treffen sich mittags zum Aperitif im Pikata und essen Pintxos, die reichhaltig auf der Theke platziert waren, allerdings mit sehr kleinem veganem Angebot. Der vegane Burger mit Pommes war sehr schmackhaft
‪Calle Henao 12, Bilbao, España

Pikata Urbanburger, Bilbao