Ziemlich fair – das coole Smartphone

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Die niederländische Initiative Fairphone hatte sich zum Ziel gesetzt, ein fair produziertes und cooles Smartphone auf den Markt zu bringen. FairPhone versteht sich dabei als Sozialunternehmen, welches von der gemeinnützigen „Waag Society“ getragen wird. Das war gelungen: 25.000 Geräte wurden bereits bis Ende 2013 unter die Leute gebracht.  Nun geht die Produktion in die zweite Runde. 

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35.000 Handys sollen nun bis zum Sommer 2014 hergestellt werden. Ab Mitte Mai kann vorbestellt werden. 310 Euro kostet das Android-Handy für den bewussten Verbraucher. Zu den Kriterien bei der Herstellung zählen zählen faire Arbeitsbedingungen und Materialien, die nicht aus Kriegsgebieten stammen. Auch im Produktdesign geht das Fairphone neue Wege in Punkto Nachhaltigkeit: Alle Komponenten sind austauschbar.

Aber was steckt dahinter? Im Klartext heißt das, dass mit dem Fairphone auf soziale und ökologische Missstände bei der Herstellung von Handys aufmerksam gemacht und Alternativen aufgezeigt werden sollen. Ein großes Problem sieht das niederländische Unternehmen in der Beschaffung der Materialien. Die sogenannten „Konflikt-Mineralien“ etwa würden häufig in Minen abgebaut, die von Kriegstreibern kontrolliert werden. Damit würden Kriege, zum Beispiel im Kongo, finanziert. „Wir unterstützen Initiativen im Kongo, die garantieren, dass diese Mineralien keine illegal aufgerüsteten Truppen finanzieren“, heißt es bei Fairphone. Das Unternehmen möchte Transparenz in die Herstellung und Vermarktung von Mobil-Telefonen bringen.

100 Prozent fair ist das Telefon allerdings noch nicht. Denn zu viele soziale und ökologische Verbesserungen müssten noch in Angriff genommen werden.
weitere Infos zu Unternehmen und Vorbestellung: www.fairphone.com/

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