Kopenhagen, Kopenhagen – „römpömpömpöm“

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Bisher pilgerten Feinschmecker aus aller Welt nach Kopenhagen, um nach monatelangem Warten in einem der weltbesten Restaurants, dem NOMA, Platz zu nehmen. Für Veganer ist dieses Restaurant leider nicht die erste Adresse, da sich für sie das Angebot in Grenzen hält. Es gibt aber einen weiteren Grund für einen Besuch in Kopenhagen. Jetzt lädt die frisch gekürte grüne Hauptstadt Europas, Enthusiasten und Reisende, denen Nachhaltigkeit beim Reisen wichtig ist, zum Trip ein. Umweltfreundliche Hotels, Fahrräder, Rikschas und Elektrobusse im öffentlichen Nahverkehr sind normal. Nicht zu vergessen die Bio-Restaurants und Bio-Geschäfte. Es ist leicht, die Stadt auf nachhaltige Weise zu erleben.

Kopenhagen – die grüne Hauptstadt 2014
Kopenhagen ist eine grüne Stadt, mit vielen grünen Parks und noch mehr sauberen Wasser. Kopenhagen macht es aber auch leicht, mit gutem Gewissen zu essen, zu trinken, einzukaufen, und, ja, sogar zu schlafen.  Die Stadt bietet Attraktionen und Sehenswürdigkeiten für jeden Geschmack und alle Interessen. Die meisten sind zu Fuß zu erreichen. Die drei berühmtesten Attraktionen in der Innenstadt sind sicherlich der mehr als 100 Jahre alte Vergnügungspark Tivoli, die Statue der kleinen Meerjungfrau und die Freistadt Christiania.

Umweltfreundliche Hotels
Mehr als die Hälfte der Kopenhagener Hotels arbeiten mit einem eigenen Umweltplan, der die Bereiche Wasser, Wäsche, Gebäudereinigung, Abfall, Energieverbrauch, Lebensmittel, Rauchen, Innenklima und Verwaltung einbezieht. Das Vorzeigehaus unter den umweltfreundlichen Hotels in Kopenhagen ist zweifellos das Crowne Plaza Copenhagen Towers im Stadtteil Ørestad. Es ist das grünste Hotel in Dänemark, in dem auf 25 Etagen Luxus und Nachhaltigkeit verbunden werden.  Preiswertere Unterkünfte findet man unter www.staycopenhagen.dk

Bio-Restaurants und Fahrradstadt
Wenn Sie die Stadt auf dänische Art erkunden wollen, kommen Sie um das Fahrrad nicht herum. Kopenhagen ist weltbekannt dafür, eine Fahrradstadt zu sein. Und das mit gutem Grund. Mehr als die Hälfte der Kopenhagener, nämlich 52 Prozent, fährt täglich mit dem Fahrrad zur Schule, zur Ausbildungsstätte oder zur Arbeit. Der Architekt und Stadtplaner Jan Gehl zeigt Städten wie New York, wie eine Fahrradkultur geplant werden kann. Es gibt dafür sogar einen Begriff im Englischen: Copenhagenization.

NOMA
Erwähnt werden muss es schon, das NOMA. Der Name  ist eine Abkürzung für „Nordisch Mad“, also „nordische Küche“. Weil das „Noma“ im Kopenhagener Kulturzentrum für Grönland, Island und die Färöer liegt, wurde es ein Restaurant mit nordischer Küche. Es wurde bereits dreimal zum besten Restaurant der Welt gekürt.

Smørrebrød
In Deutschland machte der dänische Koch der Muppets-Show mit einem kleinen Lied das Smørrebrød mit abschließendem „römpömpömpöm“ bekannt. Und sie sind typisch dänisch: die belegten Brote, die alles andere als langweilig sind und eine Scheibe Roggenbrot zum Erlebnis machen. Die Dänen essen Smørrebrød vor allem mittags, belegt mit dem, was das Herz begehrt, von Hering bis Roastbeef, von Meeresfrüchten bis zum Ei. Es gibt sie in manchen Restaurants auf vegane Art und Weise, zum Beispiel im Aamans.

Der Guide Michelin empfiehlt das Restaurant Aamanns. Hier bieten Aamann und sein Team zu Mittag Aamanns Spezialitäten-Smørrebrød und klassische dänische Gerichte mit hausgemachtem Schnaps und lokalem Bio-Bier an. Abends stehen innovative Gerichte auf der Karte, die von der traditionellen schwedischen und dänischen Küche inspiriert sind.

Kopenhagen ist eine grüne Stadt und deshalb gibt es auch eine Vielzahl an Bio-Restaurants, vegetarische oder vegane Lokale sind bei  Happycow gelistet.

BioMio
Das BioMio liegt im neuren Hotspot „The Meatpacking District“, in Vesterbro. Das Essen ist 100% bio und es finden sich leckere vegane Angebote, z.B. aus dem Wok.

BioM
Erfreulich moderat im Preis ist dieses kleine Restaurant. Hier ist tatsächlich ales in Bio-Qualität, auch die Einrichtung.

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Kopenhagen scheint ein Paradies für Rohköstler zu sein und  immer mehr Cafés und Restaurants mit Raw im Namen tauchen in der City auf. Bei 42raw ist das Konzept schon im Namen ablesbar. Schmackhafte Smoothies und kleinere Gerichte, nur leider nicht für den kleinen Geldbeutel.

42Raw
Kopenhagen ist teuer. Aber auch wunderschön, freundlich und nachhaltig. Als Selbstversorger kommt  man gut durch, zumal die Bio-Lebensmittel nicht teurer sind als herkömmliche Produkte. Es ist schon richtig, dass Kopenhagen die Öko-Hauptstadt 2014 ist. (kg)

 

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