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Ode an die Natur

Alles dreht sich um Wälder, Wiesen und Wildtiere. Die Natur will eingefangen werden, damit wir uns in ihrer Gesellschaft auch zu Hause wohlfühlen. Die beiden Gründerinnen der Marke von Erika, die mit Kamera und Bleistift ihrer Herzensangelegenheit nachgehen, lieben gutes Design.  Erika heißt übrigens keine von beiden. Der Name   lehnt stattdessen sich an die Erika-Pflanze, das Heidekraut an. Ein robustes Gewächs, zugleich zart in der Blüte und zu finden auf Waldlichtungen, zwischen stolzen Bäumen und weichem Moos, von der Sonne beschienen.

Motive aus der Natur werden zeichnerisch von Tanja Deschner und fotografisch von Christina Eckert festgehalten. Die beiden Designerinnen kombinieren in ihren Kollektionen diese Elemente miteinander, um sie auf Stoff gedruckt zu Wohntextilien und Babyartikeln zu verarbeiten.

Morgentau – wunderschöner Name für ein Produkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber die Natur zieht nicht nur bildlich in den Wohnraum ein, sondern es werden auch ausschließlich Bio-Stoffe verarbeitet, wie auch der Digitaldruck nach den Global Organic Textile Standards (GOTS) durchgeführt wird.
Gefertigt werden die von ERIKA Produkte in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

Herz und Kopf der Marke sind die Berlinerinnen Tanja Deschner und Christina Eckert, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Schönes und Bleibendes zu schaffen. Ich finde, das schaffen die beiden ziemlich gut.

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Berlin – Barcelona

Der Sommer ist die Zeit der langen Reisen oder vieler kleiner, aber ebenso inspirierender Städte-Besuche. Durch geheimnisvolle Gassen schlendern, landestypische Gerichte essen und viel Kultur kennenlernen – die Welt und ihre berühmtesten Städte stehen uns offen. Tolle Tipps dazu gibt es zurzeit auf Westwing. Stilisten verraten ihre persönlichen Hot Spots u.a. zu  Berlin und  Barcelona.

Wie unterscheiden sich eigentlich beide Städte voneinander?  Das ganze Bild einer Stadt wie Berlin wäre nicht vollkommen ohne den Berliner Bär oder die allgegenwärtigen Graffitis an den Wänden. Und die Bewohner? In Berlin, wo nach Meinung der Deutschen (inklusive der Berliner) blankes Chaos herrscht, sind preußische Tugenden zu finden.  Im Gegensatz zu Barcelona, auch wenn dort die Katalanen leben und nach Meinung der anderen Provinzen nicht typisch spanisch sind. Also, doch nicht so unähnlich die Katalanen und die Berliner. Was die katalanische Hauptstadt Barcelona  im Vergleich zu Berlin so  bietet, zeigen die Gegenüberstellungen unten. Entscheide selbst, ob Du in „Birkenstocks“ oder in „Alpargatas“ auf Entdecker-Tour gehen willst! Eins fehlt Barcelona aber im Vergleich zu Berlin noch dringend – vegane Hotspots! Da hat Berlin die Nase sehr weit vorn!

 

 

© Österreich Werbung, Fotograf: Diejun

Schmankerl statt Schmäh

9% der Österreicher leben fleischlos! Und so ist das Angebot an Bio-Läden und Naturkostgeschäften in den jungen, kreativen Bezirken Wiens besonders gut und die Auswahl an vegetarisch-veganen Restaurants groß.

Erlesene Zutaten, himmlischer Genuss

Ein besonderer Platz für Genießer ist das TIAN in der Himmelpfortsgasse. Nomen est Omen – es werden himmlische Genüsse serviert. Kein Tofu oder sonstiger Fleischersatz, sondern feinste Kochkunst  wird vom aufmerksamen Service  kredenzt. Fans der fleischlosen und veganen Küche werden im TIAN richtig glücklich.

Bei solch einer Speisekarte läuft einem das Wasser im Mund zusammen, eine Auswahl:

Feldstechen mit dreierlei Quinoa
Gemüse Tetris mit Wintergemüse und Vadouvan
Spinat Marubini mit Kräuter – Perigord Trüffelnagé
Artischocke & junger Mais mit Perigord Trüffel und Cabernet Sauvignon Jus  
TIAN – Vegetarisches Restaurant Himmelpfortgasse 23, A-1010 Wien Tel. +43/1/890 4665

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Unterkunft

Das Hotel Arcotel Wilmberger in Wien trumpft  mit veganen Gerichten und Events auf, wie z.B. dem Vegan Ball,  bei dem Anfang Februar der  Haubenkoch Johann Schwarz seinen Gästen ein selbst kreiertes veganes 4-Gänge-Menü auftischte . Das Frühstück für 22€ ist dagegen sehr enttäuschend für Veganer. 

Vollkommen überzeugend ist das Konzept von weltweit ersten mit Null-Energie-Bilanz erbauten Hotel, dem Boutiquehotel Stadthalle in Wien. Mit 130 Quadratmetern Solaranlage, 93 Quadratmetern Photovoltaikanlage und einer Wasser-Wärmepumpe erzeugt es selbst die Energie, die das  Passivhaus benötigt. Das Trinkwasser ist einzigartig für ein Stadthotel: Es wird  durch eine Granderanlage belebt. Und das Brunnenwasser wird für die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung verwendet. Alle Zimmer im Passivhaus Hotel in Wien sind nur mit LED- und Sparlampen ausgestattet. Das Frühstücksbuffet besteht aus biologischen, regionalen und fair gehandelten Produkten, die vegan oder durch vegane Alternativen ersetzt werden. Und für Naschkatzen gibt es bio und vegane Gebäcksorten, Obstsorten  nach Saison, Gemüse, Cerealien, Feigen, Bananen-Apfelchips, Haselnüsse, Mandeln, Reiswaffeln. Margarine und Sojamilch sind ebenfalls am Buffet erhältlich. Und wem das nicht reicht, gibt bei der Reservierung den Wunsch nach veganem Frühstück an.
Das Boutiquehotel Stadthalle liegt zentrumsnah in der Hackengasse 20, 1150 Wien

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Einkaufen

Wenn man in Wien ist, sollte man unbedingt den Manner-Laden in der Nähe des Stephansdoms (Stephansplatz 7), eines der Wahrzeichen Wiens, besuchen. Die veganen Mannerschnitten gibt es in verschiedensten Verpackungsangeboten, u.a. auch in einer nostalgischen Blechdose.  Übrigens sind auch die  Manner Eiswaffeln – gefüllt mit süßsäuerlicher Creme – vegan.

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Ist das nicht paradox?  Die Schnitten anderer Hersteller sind meistens nicht vegan. Und bei dieser Wiener Traditionsfirma gibt es auch keinen hervorgehobenen Anspruch auf vegane Produkte und trotzdem hat es  das Unternehmen geschafft, Produkte ohne tierische Produkte  herzustellen.  Weitere vegane Produkte im Manner-Sortiment sind u.a. Linzer Keksi,  Pfeffernüsse mit Schokoladen-Überzug,  Powidl Knöpfe und die Zitronenschnitten.

Buchtipp
Wien for women

Wien for women

Dieses Buch ist ein innovativer City Guide, der sich an mode- und designaffine Stadtbenutzerinnen richtet, die den Wiener Lifestyle neu entdecken wollen. Eine gut recherchierte und gleichzeitig amüsante Gebrauchsanweisung für Frauen, die das Besondere suchen. Im Vordergrund stehen unverwechselbare Szenen und Orte, an denen man den „Way of Life“ der Donaumetropole erleben kann. Natürlich geht es um alles, was Frauen lieben: von romantischen Parks und urbanen Hangouts über Mode, Kunst, Musik bis zu Essen & Party, Märkten, Festivals & Events. Ein Buch voller Überraschungen. Mit ganz persönlichen Insider-Tipps von Cordula Reyer, Senta Berger, Nora von Waldstätten u.v.a., Brandstätter Verlag.

 

 


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Frisches vom Rost

Die Sonne scheint, der Grill ist angeheizt, die Grillparty kann starten. Beim Grillen mit Gemüse sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt – erlaubt ist, was schmeckt. Du wirst sehen: Gemüse grillen ist überhaupt nicht langweilig. Auf froschblog.de gibt es  meine Lieblingsrezepte für den Rost.

©Wolfgang Schardt

Avocado-Melonen-Verrine

Ein applausverdächtiges Rezept mit dem man sich selbst und Gäste verwöhnen kann.

Zutaten

Ergibt 6 Stück

1 große, saftige Biozitrone
1⁄2 Charentais-Melone
3 reife Avocados
1 Stück Salatgurke (ca. 10 cm) 1 rote Zwiebel

3–4 Stängel Koriander
4 EL natives Olivenöl extra Meersalz
Cayennepfeffer
2 EL Alfalfasprossen

1 Die Zitrone heiß abspülen, trocken reiben, dann die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Die Melone entkernen, schälen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Dann mit 1 Esslöffel Zitronensaft beträufeln.

2 Die Avocados halbieren, den Kern herauslösen und die Früchte schälen. Das Fruchtfleisch einer Avocado in kleine Würfel schneiden, in eine Schale geben und mit 2 Esslöffeln Zitronensaft beträufeln. Die Gurke waschen, der Länge nach halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Den Koriander waschen und trocken schütteln. Blätter von den Stängeln zupfen, 6 Korianderblätter beiseitelegen, die restlichen Blätter fein hacken. Gurkenwürfel, Zwiebeln, den fein gehackten Koriander und 2 Esslöffel Olivenöl unter die Avocadowürfel mischen und mit Meersalz und Cayennepfeffer würzen. 3 RestlicheAvocadosmitdemZitronenabrieb, 2 Esslöffeln Zitronensaft und dem restlichen Olivenöl pürieren und mit Meersalz und Cayennepfeffer würzen.

4 Abwechselnd Melonenwürfel, Avocadopüree und Avocado­ Gurken­Würfel in kleine Gläser à ca. 160 ml schichten. Die Sprossen auf einem Sieb kalt abbrausen und sorgfältig abtropfen lassen. Die Sprossen auf den Verrinen verteilen und mit den beiseitegelegten Korianderblättern garnieren.

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Party- und Fingerfood – Deftig vegetarisch

Becker Joest Volk Verlag
von Anne-Katrin Weber (Autor), Wolfgang Schardt (Fotos) 

Neben all den Ideen für Leckereien für die Tafelrunde gibt es auch jede Menge handfester und erprobter Tipps. Wohlfühlen heißt bei diesem Buch die Devise – und das gilt gleichermaßen für die Gäste und die Gastgeberin oder den Gastgeber.

 

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Gestempelt und gedruckt

Grafische Muster mit Hilfe von Gemüse kennt man meist aus der Kindergartenzeiten, in denen zum Muttertag mit Kartoffelstempel kreativ gearbeitet wurde. Welche faszinierenden Muster Paprika und Mais hinterlassen, zeigen  Blair Wilson und Lynn Hunter vom Textile Arts Center. Die beiden suchen noch bis zum 23.4.2014 via Crowdfunding, Unterstützer für ihr halbjährliches Magazin TAC, das sehr ansprechend gestaltet ist.
TAC Magazine

 

Das benötigen Sie:

• ungebleichten Musselin,

• Gemüse (z.B. Mais, Paprika, Sellerie und Karotten),

• Messer,

• Stoff-Farbe,
Anmerkung: Textilfarben können Cochenille oder Indigo – beides tierische Bestandteile – sowie Knochenkohle oder tierische Bindemittel enthalten. Farben von ökoNORMLivos Pflanzenfarben oder  wfk-farben sind lt. Hersteller frei von tierischen Produkten.

• Farbwalzen oder Pinsel
Sie können das Gemüse auch direkt in die Farbe drücken

Und so geht´s
1. Schneiden Sie das Gemüse
Je mehr Sorten, desto unterschiedlichere Formen entstehen. Besonders hübsch: z.B. Mais als Walzmuster

 

 

2. Mixen Sie Ihre Farben. Verwenden Sie alte Joghurtbecher, um die Farbpalette zu erstellen.

 

3. Tragen Sie die  Farbe auf. Mit Pinsel,  mit einer Bürste oder durch einfaches Eintauchen.
Tipp: Experimentieren Sie mit verschiedenen Farben auf dem gleichen Stempel.

 

4. Legen Sie los!
Tipp: Testen Sie auf Stoffresten die unterschiedlichen Muster, Farben und Stempel.

5. Die Farbe muss vollständig trocken.

Und nun kann´s losgehen mit dem Nähen!

© Rezept /Foto Petra Balzer

Brioche mit Frankfurter Soße (vegan)

Frankfurter Soße ist eine Kräuterspezialität aus der gleichnamigen hessischen Großstadt und ihrer Umgebung. Das erste gedruckte Rezept erschien im Frankfurter Kochbuch im Jahre 1860. Vorläufer der „Grie Soss“ sind jedoch viel älter: bereits bei den Römern gab es eine Salsa verde. Heute gibt es viele Rezepte und Zubereitungsvarianten, die sich vor allem in den weiteren Zutaten unterscheiden, lediglich die 7 Kräuter, die zu der “Frankfurter Grünen Soße” gehören sind immer die gleichen: Petersilie, Sauerampfer, Borretsch, Kerbel, Pimpinelle, Kresse und Schnittlauch. Die gewaschenen und fein geschnittenen Kräuter werden normalerweise je nach Rezept u.a. mit hart gekochten Eiern, Joghurt, Magerquark, saurer Sahne, Creme fraîche oder Mayonnaise gemischt und dann mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Senf oder Meerrettich abgeschmeckt.

Und hier die vegane Variante mit Cashewkernen und Seidentofu. Eignet sich wunderbar als Amuse Gueule zu einem Glas Prosecco , z.B. Fritz Sekt mit feiner Perlage, frisch und lecker und sehr schön zu trinken.

Zutaten
Brioche (6 Stück)
100ml lauwarmes Wasser (nicht über 38°C)
1Tl Bio-Trockenhefe
180g Weizenmehl Type 405
100g Dinkelmehl Type 1050
1Tl Salz
1gehäuften El Ei-Ersatz  oder Sojamehl
2El Ahornsirup
80g Alsanbutter

Die Hefe im warmen Wasser auflösen. Mehle, Salz und Ei-Ersatz in einer Schüssel mischen. Ahornsirup und Alsan dazugeben. Den Teig mit dem Wasser und der Hefe 5 Minuten glatt kneten.
An einem warmen Ort oder bei 40° im Backofen 30 Minuten gehen lassen.
Den Teig nochmals durchkneten. Dabei immer wieder falten und ausrollen. Schließlich den ausgerollten Teig in 6 gleiche Teile schneiden oder einen großen Laib formen. Auf dem Blech nochmals 15 Minuten gehen lassen. Den Teig mit etwas Wasser befeuchten und bei 175 Grad im Ofen bei  Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten  backen. Die Brioches sind fertig, wenn sie goldbraun knuspern.

 
Zutaten
Frankfurter Soße mit Cashewkernen und Seidentofu
ca. 50g Cashewkerne in Wasser einweichen (min. 2 Stunden)
100g Seidentofu
3 El Olivenöl
Kräuter für die Frankfurter Soße
Salz, Pfeffer, je nach Geschmack etwas Chili

Das Wasser der eingelegten Cashwekerne abgießen. Mit den anderen Zutaten in eine Schüssel  geben und mit dem Zauberstab pürieren.  Mit Salz, Pfeffer (evtl. Chili) abschmecken und in einen Einwegspritzbeutel füllen.  Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank  legen.

Fertigstellung
Die Brioche in Würfel mit ca. 2-3 cm Kantenlänge schneiden. Die  Frankfurter Soße mit dem Spritzbeutel in eine 60 ml fassende Spritze  füllen. Die Würfel der Brioche in kleinen Portionen in einer Pfanne von allen Seiten leicht anrösten, bis die gewünschte Bräunung erreicht ist. Die  Würfel aus der Pfanne nehmen und von einer Seite mit der Spritze mit der  Soße füllen.

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Frühlingsrezept

Passend zum Frühlingsbeginn gibt es jetzt auf froschblog.de ein leichtes Rezept, das geschmacklich auf die kommende Jahreszeit einstimmt:  Einfach und fein ist diese Spinattarte.

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