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Gesund und fit ins Neue Jahr

Hast Du über die Weihnachtstage zu eifrig zugelangt und stöhnst jetzt beim Blick auf die Waage? Dann ist dir vermutlich jeder Trick recht, um dem Rettungsring den Kampf anzusagen. Neben Schoko-Stopp und mehr Bewegung gibt es auch ganz einfache Tipps, die dir helfen, den Weihnachtsspeck loszuwerden und insgesamt weniger zu essen. Ohne strenge Diät und ohne Mega-Sportprogramm, also ganz ohne Verbote-Terror.

1. Verbieten verboten

Wer kennt das nicht! Je mehr Verbote, desto grösser ist die Lust auf Verbotenes. Die Gedanken kreisen ständig um Schokolade oder Eis, wenn’s heißt: Ab jetzt gibt es nix! Forscher der englischen Universität Surrey haben herausgefunden, dass Kinder mehr Süßes essen, wenn’s die Eltern verbieten. Also: Gönn dir hin und wieder etwas, worauf du Lust hast.

2. Langsam machen
Es ist tatsachlich so – erst nach 20 Minuten erreicht unser Gehirn das Signal „Ich bin satt!“ aus dem Stoffwechsel. Auch dann, wenn der Magen schon vorher voll ist. Deshalb gilt: langsam essen und genießen. Am besten jeden Bissen bewusst und mehrmals kauen (bis zu 20 mal).

Der positive Nebeneffekt: Wer langsam isst, greift zwischendurch häufiger zum Wasserglas. Auch das sorgt dafür, dass Du dich schon nach weniger Nahrung voll und satt fühlst.

3. Clever einkaufen
Super-Lidl-Tag oder ähnliche Angebote nutzen – das ist vielleicht ökonomisch, aber hilft nicht beim schlank werden. Kaufe nur das ein, was du brauchst – mit Strategie und Einkaufsliste. Am besten, Du gehst  zu Fuß zum Einkaufen. Das hemmt und reduziert die Kauflust.

4. Ausgleich geht immer
Geburtstag, Party, Urlaub  – Es gibt viele gute Gründe, gut zu essen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Jede Extraportion lässt sich wieder ausgleichen. Wenn es besonders heftig und deftig war, gibt es Tags drauf eben „nur“ einen Salat. So kannst du dich kontrollieren, ohne dich zu kasteien.

5. Der Volumen-Trick
Mengenreiche Lebensmittel wie Salat, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte breiten sich im Magen aus. Das wirkt wie ein natürlicher Appetitzügler. Man isst automatisch weniger.  Kohlenhydratreiches Obst und Gemüse bringt Volumen fürs Auge und Nährstoffe für den Körper.

Die ideale Mahlzeit

Plane also ein bisschen mehr Zeit für die nächste Mahlzeit ein.  Nimm kleine Bissen und kaue sie gründlich durch. Leg das Besteck ruhig zwischendurch ab, dann fällt es dir leichter, nicht wie ein Scheunendrescher alles in dich hinein zu stopfen. Essen auf der Couch ist übrigens ebenfalls kontraproduktiv.  Besser ist es, am Tisch zu sitzen und sich tatsächlich auf das Essen zu konzentrieren und zu genießen. Also, – Fernseher aus!

Das gründliche Kauen hat aber neben dem Sättigungszeitpunkt noch einen weiteren Vorteil: Du genießt das Essen viel mehr, bemerkst den Geschmack verstärkt und zudem regt das Kauen den Speichelfluss an, was wiederum die Nahrung vorverdaut; damit füllt sich dein Magen schneller.

Tipp

Übrigens – wenn Du früh schlafen gehst und mindestens sieben Stunden schläfst, tust Du das Beste für deine Figur. Eine Studie der New Yorker Columbus-Universität zeigte, dass zu wenig Schlaf (kürzer als vier Stunden) das Übergewichtsrisiko um 73 Prozent erhöht und dass es selbst bei fünf Stunden noch doppelt so hoch ist wie bei sieben. Der Grund: Fehlt Schlaf, steigt das Verlangen nach Nahrung, die Fettverbrennung ist geringer.

Smoothies für alle

Detoxen oder fasten – 7 Tage mal ohne

Rechtzeitig zum Start der Fastenzeit: Wie wäre es mit einer Detox- Woche mit Smoothies?  Diese Vitaminbomben entschlacken und unterstützen den Körper beim Neustart.  Die Smoothies machen satt und sind mit Zutaten aus dem Supermarkt  oder Biomarkt einfach und schnell zubereitet oder lieber gleich die hundertprozentige Abkehr und die Einkehr mit Fasten?

„Fasten“ bedeutet der Verzicht auf bestimmte Lebens- und Genussmittel. Beim  „Heilfasten“ sind nur Tee, Gemüsebrühe und Wasser erlaubt und soll den Körper reinigen. Es geht also primär darum, den Körper mit Hilfe einer Fastenkur von Giftstoffen zu befreien. Dass durch den Verzicht ein paar Pfunde purzeln, ist ein schöner Nebeneffekt, sollte aber nie der Beweggrund für eine Heilfastenkur sein.

Gesundes Heilfasten steht und fällt auch mit der Vor- und Nachbereitung. Unabhängig davon, wie lange die eigentliche Fastenkur dauert – in der Regel nicht länger als  7  Tage – sind Einleitungs- und Aufbautage unverzichtbar.

Einleitungstage: Hierbei ist es entscheidend, den Körper auf den Verzicht vorzubereiten und leichte Gerichte zu essen. Gegartes Gemüse, Obst in kleinere Portionen sind sinnvoll. Der Körper gewöhnt sich an die Ernährungsumstellung und das Hungergefühl schwindet. Neben der reduzierten Nahrungszufuhr sollte unbedingt eine Darmentleerung stattfinden. Mit Salzen oder einem Einmal-Klistier aus der Apotheke legt man los.

Aufbautage: Auch hier ist wieder leichtes Essen, um den Körper an die „ursprüngliche“ Nahrungszufuhr zu gewöhnen, um den ungewünschten YoYo-Effekt zu vermeiden.

Trinken ist beim Heilfasten das A und O. Täglich bis zu drei Liter Wasser, ungesüßte Tees und Gemüsebrühe empfehlen Ärzte während einer Fastenkur. Diese füllen nicht nur den Magen und beugen dem Hungergefühl vor, sie liefern auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Kaffee oder Alkohol sind dagegen tabu.

Detox-Kur
Wer ist etwas sanfter angehen mag, ist mit einer Detox-Kur etwas bessere beraten.
Ballast verlieren, leichter werden, sich besser fühlen – das geht mit einer gesunden Detox-Kur. Sie überzeugt mit einfachen Rezepten und hungrig bleibt man dabei auch nicht.

Weil Sie während der Detox-Kur regelmäßig essen, läuft die Stoffwechselarbeit des Körpers wie gewohnt weiter. Er gerät eben nicht in den sogenannten Fastenmodus, der den Körper auf Sparprogramm schaltet und seinen Kalorienbedarf weit herunterfahren lässt.

Ein Wochenende eignet sich besonders gut, um in den Fasten- oder Detoxmodus einzusteigen. In den ersten beiden Tagen wird der Körper schonend auf die Reinigung eingestimmt. Vor allem Suppe und Smoothies stehen auf dem Programm. Gehen Sie diese Tage ruhig an und gönnen Sie sich sich viel Erholung.

Beispielrezepte für den ersten Tag:

SMOOTHIE: Erdbeer-Saft

500 g Erdbeeren (tiefgekühlt, aufgetaut) und Saft von 2 Orangen fein pürieren und über den Tag verteilt trinken.
SUPPE: Gärtnersuppe
400 g Blumenkohl, 200 g Möhren, 100 g Weißkohl, 200 g Lauch in 1 l Gemüsebrühe ca. 15 Min. köcheln lassen. Fein pürieren. 2 EL Petersilie untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Über den Tag verteilt essen.

Hier gibt es weitere Infos für mehr Gesundheit und Vitalität